Grafisch beeindruckt „
Cursed Mountain“ auch in anderem Sinne: So ist zwar die Story in – passenden – 13 Kapiteln unterteilt, jedoch kann man alle von Anfang an sehen. Von der Ferne eben – wie beim Bergsteigen ist Springen nicht empfehlenswert. Je höher der Hauptdarsteller steigt, umso hektischer wird der Kampf gegen die Geister, welche zum einen nichts Gutes von ihm wollen, zum anderem aber durch ihn erlöst werden können. Als einzige Waffe dabei ist Ihr gesegneter Eispickel und die Gebetsgesten, die Sie im Spiel von einem Mönch gelehrt bekommen und selbst per WiiMote und Nunchuck ausführen.
Damit das Ganze noch authentischer ist, trug Deep Silver Vienna noch dafür Sorge, dass alle Sprecher noch in keinem Spiel oder Film synchronisiert haben, die Stimmen also bislang einzigartig sind. Dennoch konnte ich mich davon überzeugen, dass diese professionell wirken und so manche Synchros in den Schatten stellen. „
Cursed Mountain“ ist es bislang auf alle Fälle wert, ein genaueres Auge darauf zu werfen. Zwar ist es nicht so grafisch opulent wie manch andere Horror Games, dafür aber wird es Stimmung erzeugen. Den Berg Chomolonzo, der extra per Sattelitenaufnahmen nachmodelliert wurde, werde ich auf alle Fälle nach dem ersten Test meiden. Aber seien wir uns ehrlich: Wie oft ist man schon im Himalaya?