Auch über das Internet kann man chatten (mit vorgegebenen Phrasen), zusammen kochen, gegeneinander antreten oder auch eines von drei Minispielen ausprobieren, bei denen es witzige Fun-Items (Tap Toys) zu gewinnen gibt, die man auch upgraden kann. Eine gute Erweiterung, um mit Pokémon-Fans in aller Welt vernetzt zu werden – allerdings sehe ich nach wie vor das größte Spaß-Potenzial beim Spiel mit real anwesenden Freunden.Grafik, Sound und SteuerungVon der grafischen Aufbereitung her erinnert die Platin-Edition nicht nur stark an die Vorgänger, sondern auch an Klassiker wie “Zelda”. Comic-Grafik wird groß geschrieben und mit Effekten untermalt, die teils japanisch übertrieben zu sein scheinen. Mit dem Pokétech, einer Art Armbanduhr, die man am Haupt-Spielbildschirm jederzeit sieht, kann somit nicht nur den Gesundheitszustand der Pokémon einsehen, sondern auch die Uhrzeit, eine Karte sowie ein Schrittzähler ... Für Fans ist die Grafik zweckmäßig und detailliert genug, um alle Pokémon ausgiebig genießen zu können.
Die Musik ist asiatisch-typisch schon nach kurzer Zeit durch Dauer-Düdel-Rythmen für meine Ohren eher nervig. Auf eine Sprachausgabe wurde verzichtet, die Pokémon kommunizieren per Grunz- und Pieps-Geräuschen, die auch gut umgesetzt wurden. Die Effekte passen zum Geschehen und stellen Fans bestimmt zufrieden.
Die Steuerung ist für jeden, der schon einmal ein Rollenspiel auf dem GameBoy oder NDS gespielt hat, sofort klar – und auch kinderleicht zu erlernen. Den Touchpen braucht man fast nie – das ist schade!
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