Wieder einmal ein neues Add-On für „Fallout 3“ und mein Herz schlägt bereits höher. Nachdem ich die bis zum jetzigen Zeitpunkt erschienenen Erweiterungen teils sehr unterhaltsam, teil als eher stumpfsinnig empfunden habe, ist es natürlich spannend, wie sich der jüngste Spross aus dem Hause Bethesda in dieser Reihe positioniert. Gameplay„Point Lookout“ wartet in gewohnter Manier mit neuen Waffen, Gegnern Perks und Achievements auf, viel elementarer ist jedoch das Setting und die Stimmung, die die neue Erweiterung mit sich bringt. Der Sumpf, in dem sich der „Vaultdweller“ mit der Installation von „Point Lookout“ begibt, ist von einer sehr viel dunkleren Note geprägt, als es das Hauptspiel oder eines der bisher erschienenen Zusätze sind. Nicht, dass das Ödland der Hauptstadt so ein netter Ort ist, doch die Sümpfe von Maryland werden eine brütende Angst in Ihnen erzeugen, die mit jedem Schritt, den Ihr Charakter in diesem feuchten Habitat tut, zunimmt.
Ein perfekter Schauplatz also, um Ihnen das Fürchten zu lehren, … Und Sie werden sich fürchten!
Doch warum eigentlich in ein Gebiet reisen, von dem man bereits im Vorhinein annehmen kann, dass es dort reichlich ungemütlich zugeht? Nun ja, es scheint so, als wäre wieder einmal ein Mädchen in Not, und deren Großmutter tritt mit der Bitte an Sie heran, den Ausreißer wieder nach Hause zu bringen. Da sich eine Größe wie der „Vaultdweller“ natürlich nicht vor feuchten Stiefeln und lästigen Mückenschwärmen fürchtet, geht es mittels der „Herzogin Gambit“, einem heruntergekommenen Boot, ab nach Maryland.
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