Battlestations Pacific PC
Erscheinungstermin: 05.03.2009 Mehr Infos
Plattform: PC
Genre: Action
Release: 05.03.2009
Vertrieb: Eidos Interactive
Entwickler: Eidos
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Battlestations Pacific
von Armin Umlauf (freier Mitarbeiter) 20.06.2009
Der Pazifikkrieg wird im großen Pool von WK2-Spielen öfter mal vernachlässig, erfreut sich aber gerade in letzter Zeit großer Beliebtheit. Mit „Call of Duty: World at War“ hatten Sie die Möglichkeit zu Lande gegen die japanischen Heerscharen vorzugehen, mit „Battlestations: Pacific“ („BP“) geht’s zu Wasser und in der Luft zu Sache. Sowohl die Amerikaner als auch die Japaner dürfen Sie ins Feld schicken und sind auf beiden Seiten immer mittendrin statt nur dabei.
Spielerisch macht das allerdings nur auf emotionaler und optischer Ebene einen Unterschied, denn entgegen aller geschichtlichen Vorgaben können es auch die Jungs aus Fernost zum Sieg schaffen. Auch die spielerischen Unterschiede der Flugzeuge bzw. Schiffe beschränken sich auf ein Minimum und die Kampagnenmissionen wirken durch Eintönigkeit auch wenig spektakulär.
Und als wäre das noch nicht genug vom Einerlei macht auch die Story nichts her, denn außer den sehr gut gemachten Videosequenzen am Anfang jeder Mission werden Sie nichts finden, was Sie in irgendeiner Form an Ihre Fraktion bindet. Sie starten als Namenloser und sterben als ebensolcher. Das wiederum hat aber auch eine sehr gute Daseinsberechtigung, denn in „BP“ dürfen Sie nach Belieben die Karriere wechseln und einerseits als Jagdpilot feindliche Flugzeuge vom Himmel wischen, andererseits als Kapitän gegnerische Häfen in Schutt und Asche legen. Dass sich hieraus kein geschichtsumspannender Held bilden kann scheint klar, wirkt sich aber dennoch leicht nachteilig auf die Motivation und Atmosphäre aus.
Spielerisch macht das allerdings nur auf emotionaler und optischer Ebene einen Unterschied, denn entgegen aller geschichtlichen Vorgaben können es auch die Jungs aus Fernost zum Sieg schaffen. Auch die spielerischen Unterschiede der Flugzeuge bzw. Schiffe beschränken sich auf ein Minimum und die Kampagnenmissionen wirken durch Eintönigkeit auch wenig spektakulär.
Und als wäre das noch nicht genug vom Einerlei macht auch die Story nichts her, denn außer den sehr gut gemachten Videosequenzen am Anfang jeder Mission werden Sie nichts finden, was Sie in irgendeiner Form an Ihre Fraktion bindet. Sie starten als Namenloser und sterben als ebensolcher. Das wiederum hat aber auch eine sehr gute Daseinsberechtigung, denn in „BP“ dürfen Sie nach Belieben die Karriere wechseln und einerseits als Jagdpilot feindliche Flugzeuge vom Himmel wischen, andererseits als Kapitän gegnerische Häfen in Schutt und Asche legen. Dass sich hieraus kein geschichtsumspannender Held bilden kann scheint klar, wirkt sich aber dennoch leicht nachteilig auf die Motivation und Atmosphäre aus.

