Jeder, der die Geschichte kennt, kennt den eigentlich Hauptdarsteller und Quotenreißer „Rohrschach“, auch bekannt als Walter Kovacs. Dieser paranoide Pessimist, der überall die Konspiration riechen kann, ist selbsternannter Verbrecherjäger und Mitglied der „Watchmen“. Einer Gruppe von Leuten, die jedwedes Verbot von Selbstjustiz ignorieren und der Kriminalität im New York der 80er Jahre auszumerzen versuchen.
Die Story im Comic beinhaltet eigentlich ein „Anti-Superhelden-Gesetz“, was an sich viel erklärt, im Spiel hingegen nicht erwähnt wird, und letztendlich dazu führt, dass auch die Staatsgewalt im Feindesrepertoire auftaucht. Generell ist der Umfang, der in comicartigen Zwischensequenzen erzählten Geschichte im Multiplattformtitel allerdings sehr dünn. Im Rahmen einer Verschwörung jagen Sie „Underboss“ quer durch die Stadt und eigenen sich somit Wissen an, dass den Film geringfügig ergänzt. Zumindest werden keine relevanten Geschehnisse verraten, was für „Spoilerhasser“ sehr gelegen kommen dürfte.
In „Watchmen: The end is nigh“ (in Folge: „WM“) übernehmen Sie wahlweise die Kontrolle über „Rohrschach“ oder seinen Kollegen „Night Owl“. Beide sind eigentlich normale Menschen ohne abstruse Superkräfte und genau so spielt sich der Titel auch. Es ist ein „Brawler“, so wie die mittlerweile leicht angestaubte „Double Dragon“-Reihe. Das heißt, dass Sie sich im Nahkampf durch insgesamt sechs Kapitel prügeln müssen, um das Geheimnis um die merkwürdigen Vorgänge in der Stadt zu lüften.
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