Zusammenfassung
Ich war sehr gespannt auf das Game, da ich auch den Vorgänger intensiv gespielt habe und mich als Fan bezeichnen würde. Diese Tatsache macht es einem Nachfolger nicht leicht, meine Erwartungen zu erfüllen. Doch eines ist Fakt: Bei „
Dawn of War 2“ wurde nicht geschlampt! Das Game überzeugt auf der ganzen Linie. Leider muss ich auch einen Punkt anführen, der zwar nichts mit dem Game selbst zu tun hat, mir aber negativ aufgefallen ist: Die Sache mit Steam. Um das Game überhaupt einmal zum Laufen zu bekommen, muss man sowohl bei Steam als auch bei Microsoft anmelden, was schon einmal eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Beim ersten Start des Games beginnt Steam sofort, das Game zu patchen und wenn Sie eine langsame Internetverbindung bei sich zu Hause haben oder die Steam-Server überlastet sind, ist nichts mit Gamen.
Dann heißt es warten, in meinem Fall fast zwei Stunden, bis ich ins Spiel einsteigen konnte. Auch die Möglichkeit, eine Kampagne im
Koop-Modus zu spielen, setzt eine Internetverbindung voraus... und bitte eine ordentliche, sonst wird das sowieso nichts. Da stelle ich mir die Frage, reicht es in der heutigen Zeit nicht mehr, zwei Computer mittels eines Kabels zu verbinden, um gemeinsam mit einem Freund bis tief in die Nacht zu gamen? Das Spiel selbst ist sehr gelungen, die Tatsache, das Microsoft immer häufiger Spiele auf den Markt bringt, die einen Internetzugang voraussetzten meiner Meinung nach weniger. Doch zurück zu „DoW II“: Ein wirklich gelungenes Game, das nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen lässt, sondern auch einige unter Ihnen für das Genre begeistern könnte. Gut gemacht Relic!