SteuerungDie Steuerung von Shootern wird nie wirklich neu erfunden, so auch hier. Obligate Einstellung wie Maus-Sensivität oder freie Tastenbelegung sind vorhanden, das Spiel wurde entsprechend designt. Auf Tastendruck schießen, treten oder springen Sie, werfen Granaten oder laufen herum. Die Zeitlupe lässt sich ebenfalls gut steuern und der Zoom-In aufs Zielvisier geht flott. Man hält sich ans, seit „Call of Duty 4“, wohl sehr beliebte Reflexvisier und den allseits bekannten roten Punkt.
Um mit der Umgebung zu interagieren, drückt man ebenfalls auf eine Taste, wer hätte das gedacht. Hiermit lösen Sie verklemmte Fahrstuhltüren, schieben Barrikaden beiseite oder werfen einen Tisch um. Auch im Multiplayer-Teil trifft man dank präziser Umsetzung der Mausbefehle das ein oder andere Mal und alle sind glücklich, das es kaum Eingewöhnungszeit benötigt, ehe man loslegen kann.Grafik und SoundSteril. Einer der ersten Eindrücke, die das Erscheinungsbild von „F2“ hervorruft. Zwar sehen die Gegner und auch die Feuergefechte dank vieler Effekte wie Blut, Funken, Rauch und Blitz sehr gut inszeniert aus, die Umgebung hingegen leidet schwer. Die wenigen Gegenstände wie Tische, medizinisches Gerät und dergleichen wurden zu oft verbaut. Gänge und Schächte sehen oft gleich aus und alles wirkt streng kubisch. Den körnigen Filter, der sich über den Bildschirm legt, kennt man bereits aus „Battlefield: Bad Company“.
Er sorgt dafür, das das Bild zwar etwas rauer aufgenommen wird, dafür fallen Ungereimtheiten wie pixelige Kanten oder kleiner Grafikfehler nicht so auf. All das lässt sich mit Vor-Vor-Generationsgrafikkarten, also die, die etwa eineinhalb Jahre alt sind in recht hoher Qualität genießen, aber auch bei verringerten Einstellungen wird „F2“ keineswegs hässlich.
Wie wichtig guter Sound für eine stimmungsvolle Atmosphäre ist, muss man nicht gesondert erwähnen. „F2“ gibt sich im Gruselbereich keine Blöße, die Geräusche verstören genauso wie die gebotenen Bilder und die Schießereien klingen wie aus Schwarzenegger Actionfilmen, welche wiederum verstörend sind. Einzig die Vertonung in deutscher Sprache ist etwas daneben gegangen. Teamkameraden klingen ständig emotionslos, niemand zeigt nur einen Hauch von Reaktion auf das Geschehene, das niemanden kalt lassen würde. Das nagt etwas an der sonst so stimmigen Welt.Nach bestandener und hoffentlich auch verstandener Geschichte geht’s im Online-Part weiter. Hier bekämpfen sich maximal sechzehn Spieler in bekannten Arealen. Zu Beginn darf man sich eine eigene Klasse zusammenstellen. Je nach Bewaffnung und Panzerung werden gewisse Punkte von einem Konto abgezogen und so die Wahl der Waffen begrenzt. Dann geht’s los, um sich in den üblichen Modi wie „Deathmatch“ oder „Capture the Flag / Outpost“ zu matchen. Belohnungssystem gibt’s leider keines. Außerdem zweifelt man teilweise an der Flüssigkeit des Onlinespiels.
|
|