Dieses filmisch inszenierte Intro von „F2“ (F.E.A.R. 2) sollte Ihnen eine Idee davon geben, wie dieser Grusel-Shooter auf unbedarfte, schreckhafte Menschen wirken kann. All die Geschehnisse dauern etwa drei Minuten und zeigen, worum es hier geht: Angst und Unbehagen. Diese Eindrücke vermittelt das Spiel einem durchschnittlich verstörten Bürger übrigens die ganze Zeit hindurch, weswegen Sie wohl, dem Volksmund entsprechend, im Verlauf der etwa achtstündigen Geschichte um ein gutes Jahr älter werden. Der erste Schreck, der zweifellos eine Weile sitzen wird, zeigt recht deutlich, wenn auch eher harmlos, wie die Szenerie im jüngsten Titel von „Monolith Games“ gestaltet wurde.
Die Geschichte beginnt in besagtem, stählernem Fahrzeug und das entpuppt sich als Mannschaftstransporter in dem Sie, als Mitglied einer Spezialeinheit, mit Ihren Kumpels in den ersten Einsatz fahren. Ihr Auftrag: Festnahme einer leitenden Wissenschaftlerin des „Armacham“-Konglomerats. Dieser fiktive Konzern tut eigentlich das, was alle Konzerne in derart platzierten Genre-Auswüchsen tun: böse Dinge. Deshalb stürmen Sie das große Bürogebäude der Firma, um die Dame dort rauszuholen. Gemäß Ihrer Teamkameraden ein Routinejob, wir werden sehen.
Dass plötzlich auch konzerneigene, schwerbewaffnete Einsatzgruppen auftauchen und alles töten, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, erschwert die Lage zwar etwas, sorgt aber auch für spaßige Abwechslung. Im Verlauf dieses kleinen Abenteuers erkennen Sie als geneigter Betrachter vielleicht auch schon die ersten Mängel im Spiel, dazu aber später mehr – denn zuerst will die Atombombe explodieren. Und das tut sie auch, nämlich die gleiche wie bereits im ersten Teil der Serie „F.E.A.R“.
Zwar erleben Sie die Explosion aus anderer Perspektive, die Druckwelle streckt Sie aber genauso nieder und mit schwindendem Sichtfeld bekommen Sie noch ansatzweise mit, wohin man Sie nun führen wird. In ein Kra....... Nein, hier endet unsere Erzählung, denn die Geschichte zu „F2“ ist ein mehr als tragendes Element dieses Spiels und deshalb wird nicht mehr verraten.
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