X-Blades PC
Erscheinungstermin: 06.02.2009 Mehr Infos
Plattform: PC
Genre: Action
Release: 06.02.2009
Vertrieb: TopWare Interactive
Entwickler: Gaijin Entertainment
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
X-Blades
von Armin Umlauf (freier Mitarbeiter) 06.03.2009
Bereits im Vorfeld wurde um die hübsch anzusehende Ayumi, deren Rolle Sie im Spiel übernehmen, eine Menge Wirbel gemacht. Mal saß Sie reizvoll im Champagnerglas, dann wieder durfte man ihre halb bedeckte Brust bewundern. Der sexuelle Aspekt dieses Spiels wurde nicht geleugnet, nein sogar verstärkt hervorgekehrt, und so war das Interesse am neuesten Titel von Entwickler „Gaijin Entertainment“ natürlich mehr als groß.
Im Spiel selbst erweist Ayumi dem geneigten Zuschauer des Öfteren die Ehre, ihren knapp bekleideten Po bewundern zu dürfen. Denn egal ob Ayumi läuft, springt oder in Zwischensequenzen dümmliche Kommentare von sich gibt, die Kamera konzentriert sich dabei gerne auf die sehr weiblichen Partien ihres Körpers. Sei es nun der wohlproportionierte und meist wabbernde Busen oder die von einem String-Tanga kaum verdeckten Gesäßbacken, die in ihrem Ursprung sogar eine leichte Rötung aufweisen, man hat alles getan um die Aufmerksamkeit des (meist männlichen?) Zielpublikums auch abseits von wilden Kämpfen zu gewinnen.
Umso verwunderlicher ist dann die Tatsache, dass dieses Spiel bereits für Zwölfjährige freigegeben wurde. Denn wo man andernorts noch wüst die Zensurkeule schwingt, verzichtet man hier auf eine Entschärfung oder gar eine überlegte Altersbeschränkung. Wahrscheinlich auch aufgrund der Tatsache, dass man hier keine Menschen, sondern nur sehr humanoid wirkende „Pangoline“ blutig zu Boden ringt. Schön, dass man sich wenigstens auf die objektive Meinung des gesetzlichen Vormundes verlassen kann, in einer finsteren Welt wo Sex und Gewalt unsere Jugend zu verderben droht. Vielleicht aber liegt es daran, dass Ayumi selbst auf dem geistigen Entwicklungsstand einer Zwölfjährigen ist, und man deshalb davon ausgeht, dass schon niemand auf schmutzige Gedanken kommen wird. In ihrer kaum zu überbietenden Infantilität wirkt die Protagonistin nämlich nicht wie die sexy Abenteurerin, die sie gerne wäre, sondern eher wie Nabokovs „Lolita“.
Ebenso kindlich biedert sich auch die Hintergrundgeschichte dieses Titels an: Ayumi entdeckt auf ihren Reisen allerlei mystischen Krempel. So fand sie bei ihrer letzten Ausgrabung neben dem obligaten Kristallschädel auch ein merkwürdiges Artefakt. Als Sie also ihren großen Fund beim Okkultisten um die Ecke verschachern will, entdeckt die taffe Schatzsucherin passendes Gegenstück zu dem rätselhaften Puzzlestück. Gemeinsam offenbaren die Relikte eine Karte zum geheimen Tempel, in dem vor Äonen die Kräfte des Lichts und der Finsternis in magische Kugeln gebannt wurden. Da dies geschah, um das Gleichgewicht auf der Welt zu wahren und Frieden zu sichern, ist es Ayumis erster Gedanke, diese Kugeln zu stehlen, denn sie sind bestimmt einiges wert.
Im Spiel selbst erweist Ayumi dem geneigten Zuschauer des Öfteren die Ehre, ihren knapp bekleideten Po bewundern zu dürfen. Denn egal ob Ayumi läuft, springt oder in Zwischensequenzen dümmliche Kommentare von sich gibt, die Kamera konzentriert sich dabei gerne auf die sehr weiblichen Partien ihres Körpers. Sei es nun der wohlproportionierte und meist wabbernde Busen oder die von einem String-Tanga kaum verdeckten Gesäßbacken, die in ihrem Ursprung sogar eine leichte Rötung aufweisen, man hat alles getan um die Aufmerksamkeit des (meist männlichen?) Zielpublikums auch abseits von wilden Kämpfen zu gewinnen.
Umso verwunderlicher ist dann die Tatsache, dass dieses Spiel bereits für Zwölfjährige freigegeben wurde. Denn wo man andernorts noch wüst die Zensurkeule schwingt, verzichtet man hier auf eine Entschärfung oder gar eine überlegte Altersbeschränkung. Wahrscheinlich auch aufgrund der Tatsache, dass man hier keine Menschen, sondern nur sehr humanoid wirkende „Pangoline“ blutig zu Boden ringt. Schön, dass man sich wenigstens auf die objektive Meinung des gesetzlichen Vormundes verlassen kann, in einer finsteren Welt wo Sex und Gewalt unsere Jugend zu verderben droht. Vielleicht aber liegt es daran, dass Ayumi selbst auf dem geistigen Entwicklungsstand einer Zwölfjährigen ist, und man deshalb davon ausgeht, dass schon niemand auf schmutzige Gedanken kommen wird. In ihrer kaum zu überbietenden Infantilität wirkt die Protagonistin nämlich nicht wie die sexy Abenteurerin, die sie gerne wäre, sondern eher wie Nabokovs „Lolita“.
Ebenso kindlich biedert sich auch die Hintergrundgeschichte dieses Titels an: Ayumi entdeckt auf ihren Reisen allerlei mystischen Krempel. So fand sie bei ihrer letzten Ausgrabung neben dem obligaten Kristallschädel auch ein merkwürdiges Artefakt. Als Sie also ihren großen Fund beim Okkultisten um die Ecke verschachern will, entdeckt die taffe Schatzsucherin passendes Gegenstück zu dem rätselhaften Puzzlestück. Gemeinsam offenbaren die Relikte eine Karte zum geheimen Tempel, in dem vor Äonen die Kräfte des Lichts und der Finsternis in magische Kugeln gebannt wurden. Da dies geschah, um das Gleichgewicht auf der Welt zu wahren und Frieden zu sichern, ist es Ayumis erster Gedanke, diese Kugeln zu stehlen, denn sie sind bestimmt einiges wert.

