Die weitere Geschichte wollen wir Ihnen natürlich nicht verraten, da diese wirklich toll inszeniert ist und mit einigen Überraschungen bezüglich Faith selbst, ihrer Schwester sowie der ganzen Organisation aufwartet.
Steuerung
In „Mirror's Edge“ können Sie von Beginn an alle Tricks ausführen, die Faith auf Lager hat. Allerdings werden Ihnen nicht alle Möglichkeiten sofort aufgezeigt, wodurch Sie erst lernen müssen, wie diese auszuführen sind. Von Grund auf sind Laufen und Springen natürlich die einfachsten Übungen.
Später gesellen sich noch Wall-Runs hinzu, ebenso wie Kickflips und ähnliche Bewegungen. All dies geht sehr einfach von der Hand, wenngleich wir ein gutes Joypad (wie etwa den Xbox 360-Controller) empfehlen, um auch wirklich alle Tricks einfach auszuführen.
Um nicht orientierungslos durch die (doch recht große) Stadt zu laufen, können Sie sich jederzeit den nächsten Kontrollpunkt zuwenden (mittels Tabulatortaste) – wie Sie dort hinkommen ist jedoch Ihre Sache und oft nicht wirklich einfach zu erkennen. Gerade auf der Flucht werden Sie des Öfteren den virtuellen Löffel abgeben.
Auch die möglichen Sprungschanzen sowie Rohre sind auf den ersten Stufen rot markiert. Ebenso sind die zu öffnenden Türen rot unterlegt. Diese sind mittels beherztem Tritt (E-Taste) zu öffnen, um im Game weiter zu kommen. Gegner wiederum bekämpfen Sie mit den Maustasten um Sprünge und Tritte zu verteilen.
Ab und zu werden Sie ohne Waffengewalt nicht weiter kommen. Um eine Pistole oder Gewehr zu erhalten müssen Sie dieses jedoch meist den Gegnern abnehmen, können dann allerdings nicht mehr so gut klettern und laufen. Schießen ist generell die letzte Alternative und meist nicht notwendig, um ein Level abzuschließen.
Grafik und Sound
Das Spiel „Mirror's Edge“ sieht einfach einzigartig aus. Dies gilt im positiven sowie im negativen Sinne. Die Stadt, Hochhäuser und Innenräume sind einfach wunderschön, wenngleich (aufgrund der Thematik) auch extrem steril. So werden Sie nur sehr selten Pflanzen oder Schmutz sehen, was sich natürlich auf die Atmosphäre auswirkt.
Auch die Zwischensequenzen in Comic-Optik sind absolut sehenswert, lassen sich jedoch auch, wenn gewünscht, überspringen. Dies gilt jedoch meist nicht für kleinere Sequenzen in der Spielgrafik, was jedoch nicht weiter störend ist.
Soundtechnisch kann das Game auch teilweise auftrumpfen, besonders die Sprecher klingen sehr realistisch. Auch die Hintergrundmusik kann sich hören lassen. Sanfte Klänge wechseln sich hier mit rockigen Passagen ab. Besonders in den Kämpfen klingen diese echt sehr gut.