Mit „Dragon
Quest IV“ kommt das Rollenspiel endlich nach Europa, das vor mittlerweile fast 20 Jahren in Japan erschienen ist. All diese Rollenspielperlen blieben aber bis zu Teil acht, der auf PlayStation 2 auch erstmals den Weg nach Europa geschafft hat, den Japanern vorbehalten.
Endlich auch in Europa
„Dragon
Quest – Die Chroniken der Erkorenen“ startet in einem kleinen Dorf, in dem der Held gerade sein alltägliches Schwerttraining absolviert hat und auf dem Weg nach Hause ist. Anstatt nun diesen einen Helden bis zum Spielende zu begleiten, wird der Schwertkämpfer gleich wieder ins Abseits gestellt und Sie in ein anderes Königreich mit einer anderen Hauptfigur versetzt. Die Geschichte wird in Chroniken oder Kapiteln erzählt, wobei jedes einer Spielfigur gewidmet ist. Jeder der Helden hat hierbei eigene Ziele und das Spiel nimmt sich die Zeit, diese zu erzählen und passende
Quests mit den jeweiligen Helden durchleben zu lassen. So muss man seine lieb gewonnenen Helden immer wieder kurzfristig aufgeben und bekommt in einem neuen Kapitel auch wieder einen frischen Heroen präsentiert, mit dem Sie aber dank der liebevollen Gestaltung schnell wieder eine Verbindung aufbauen. Im finalen Kapitel führen die Einzelschicksale schließlich alle zusammen. Mehr soll an dieser Stelle zur Story nicht verraten werden
Steuerung
Die Spielsteuerung wird per Steuerkreuz und Spielbuttons erledigt. Den Stylus können Sie dabei getrost im NDS stecken lassen. Zwar hätte sich bei manchen Spielsituationen der Stylus nahezu angeboten, Ihre Helden steuern Sie aber auch ohne ihn recht eingängig. Sehr gut verwendet werden beide NDS-Bildschirme. Im Vergleich zur NES- oder PlayStation-Version dienen diese der übersichtlicheren
Dungeon-Darstellung oder helfen dank Landkarte bei der Orientierung.
Grafik und Sound
Grafisch wurde die NES-Version gehörig aufgepäppelt und präsentiert sich sehr ansehnlich. Die Charaktere bleiben aber im Unterschied zur „
Final Fantasy IV“ NDS-Umsetzung in 2D und nur die Umgebung erstrahlt in 3D. Bei den Soundeffekten bleibt Square Enix der Tradition treu und präsentiert die klassischen „Dragon
Quest“-Effekte. Eingängige Orchesterklänge verwöhnen die Ohren.