|
Spät aber doch kam der neue Leinwand-Held in die deutschsprachigen Kinos, und ebenso etwas spät aber doch folgt auch ein Review zum Konsolenspiel von THQ. Auch auf der PlayStation 3 gibt es einiges für Wall-E zu tun: jetzt räumen Sie die Erde auf.
Wirklich der AllerletzteAls schließlich kein Lebewesen mehr auf dem blauen Planeten wandelt, zeigt sich wirklich, was die Menschheit geschaffen hat und hinterlässt: einen riesigen Berg Müll. Dieses Vermächtnis zu beseitigen, ist nun schon seit 700 Jahren die Aufgabe des allerletzten Wesens auf der Erde – Wall-E – und er räumt auf.
Zwar einsam, aber recht zufrieden mit sich und der Welt so wie sie ist, wuselt der kleine Müllroboter durch Berge von Müll und Schutt, und trägt jeden Tag ein bisschen dazu bei, dass diese Berge etwas kleiner werden. Dabei geht es durchaus lustig zu, denn um voran zu kommen, ist oft Köpfchen und eine ordentliche Portion Geschick nötig, und von beidem hat Wall-E genug. Viel mehr jedenfalls als die Menschen, die mit ihrer Umweltverschmutzung ganze Arbeit geleistet, und als letzten Ausweg einfach einen neuen Planeten besiedelt haben. Alles bleibt nun an der kleinen Blechbüchse auf Rädern hängen, und alles wird anders, als EVE in die Geschichte einsteigt. EVE ist auch ein Roboter, und begleitet nun seinem neuen Freund auf einer abenteuerlichen Reise und bald führt diese Sie sogar in ein gewaltiges Raumschiff. Unterschiedlichste Missionen mit zahlreichen Rätseln und Herausforderungen warten darauf, von den beiden gelöst und bewältigt zu werden.
Die Geschichte hält sich großteils an die Filmvorlage, es gibt aber auch neue Locations und die eine oder andere Überraschung für jene, die bereits im Kino mit dabei waren. Auch auf der PlayStation wird die Story recht nett erzählt, und schnell freundet man sich mit Wall-E und EVE an. Vor allem Fans der Leinwandfassung werden sich bald in ähnlicher Wall-E-Atmosphäre wiederfinden.
|
|