Rise of the Argonauts PS3,PC
Erscheinungstermin: 18.12.2008 Mehr Infos
Plattform: PS3,PC
Genre: Action
Release: 18.12.2008
Vertrieb: Codemasters
Entwickler: Liquid Entertainment
Webseite: Visit
USK-Einstufung:
Rise of the Argonauts
von Armin Umlauf (freier Mitarbeiter) 29.12.2008
Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn Sie wirklich etwas über die Geschichte des griechischen Helden Jason erfahren möchten, dann investieren Sie wohl besser in einschlägige Fachliteratur oder konsultieren Wikipedia, denn mit der Umsetzung des Originalstoffes von Homer nahmen es die Storywriter nicht allzu genau. Anders als in der berühmten Vorlage ist Jason bereits König von Iolkos, einem idyllischen Reich irgendwo im Griechenland der Antike, und im Begriff, die überaus attraktive Alkmene, Tochter des Königs von Mykonos, zu ehelichen. Einführung und Grand Opening der Geschichte ist die Heirat zwischen den beiden, aber schon nach dem ersten Kuss des liebenden Paares trifft ein vergifteter Pfeil Alkmenes Herz – sehr tragisch, sehr griechisch, beinahe Shakespeare-esk. Und der Spieler hat nun die Möglichkeit, dieses Vergehen zu rächen (man stelle sich nun bitte Fanfarengetöne vor)!
Nachdem die schöne Alkmene im Mausoleum zur Aufbahrung deponiert wurde, natürlich unter dem Schutz des Götterboten Hermes, um den Verwesungsprozess aufzuhalten, begibt sich Jason, ergo: der Spieler, auf die Suche nach dem goldenen Vlies - das einzige Mirakel, das Alkmene vom temporären Zustand des Todes zu befreien vermag ... Die lange und abenteuerliche Pilgerfahrt führt zuerst zum Orakel von Delphi, dann weiter über drei Inseln der Antike bis in die Tiefen der Unterwelt hinab und letztendlich zurück zu Jasons geliebter Frau. Und obwohl die Geschichte ganz grob nach den Vorstellungen der Entwickler zurechtgebogen und -gebastelt wurde, bleibt sie bis zum Schluss interessant - das muss man den Jungs von Liquid schon lassen. Zusätzlich wartet außerdem noch eine fast unerschöpfliche Fülle an Hintergrundinfos in Form von eeeendlosen Dialogen auf den Spieler, damit auch jedem noch so kleinen Fragezeichen präventiv jeder Nährboden entzogen wird. Langatmig, aber gnadenlos durchstrukturiert - da hat aber jemand seine Hausaufgaben gemacht!
Nachdem die schöne Alkmene im Mausoleum zur Aufbahrung deponiert wurde, natürlich unter dem Schutz des Götterboten Hermes, um den Verwesungsprozess aufzuhalten, begibt sich Jason, ergo: der Spieler, auf die Suche nach dem goldenen Vlies - das einzige Mirakel, das Alkmene vom temporären Zustand des Todes zu befreien vermag ... Die lange und abenteuerliche Pilgerfahrt führt zuerst zum Orakel von Delphi, dann weiter über drei Inseln der Antike bis in die Tiefen der Unterwelt hinab und letztendlich zurück zu Jasons geliebter Frau. Und obwohl die Geschichte ganz grob nach den Vorstellungen der Entwickler zurechtgebogen und -gebastelt wurde, bleibt sie bis zum Schluss interessant - das muss man den Jungs von Liquid schon lassen. Zusätzlich wartet außerdem noch eine fast unerschöpfliche Fülle an Hintergrundinfos in Form von eeeendlosen Dialogen auf den Spieler, damit auch jedem noch so kleinen Fragezeichen präventiv jeder Nährboden entzogen wird. Langatmig, aber gnadenlos durchstrukturiert - da hat aber jemand seine Hausaufgaben gemacht!

