In punkto Steuerung hat sich gegenüber den Vorgängern nicht viel getan. Die K.I. der Mitstreiter funktioniert immer noch nicht einwandfrei. Es gibt zwar unzählige Möglichkeiten, die Aktionen seiner Mitstreiter im Menü festzulegen, so richtig klappen tut das Ganze aber trotzdem leider nicht.
Grafik und Sound
Grafisch hat sich das Game im Vergleich zum ersten Add-On ein wenig verbessert und liefert eine solide Performance ab. Der wohl beste Aspekt des Spiels ist der Sound. Geheimnisvoll und mit einem Schuss „Pirates of the Caribbean“ gewürzt, ist er das Element im Game, welches die meiste Stimmung erzeugt.
Zusammenfassend ... nun ja ... bin ich mit der Performance von „Storm of Zehir“ eigentlich nicht zufrieden. Die „Neverwinter Nights“-Reihe zeichnete sich für mich vor allem durch einen Faktor aus: Eine recht solide Story. Leider schafft es das Add-On in diesem Punkt bei weitem nicht, an die Vorgänger anzuknüpfen. Dörfer wirken leer und viele der ohnehin nicht sehr zahlreichen Bewohner sagen nichts und verbrauchen ausschließlich (virtuelle) Luft. Auch die Überlandkarte und das Handelssystem können nicht wirklich überzeugen und es drängt sich das Gefühl auf, dass diese Elemente nur implementiert wurden, um eine Art von Innovation ins Game zu bringen. Leider ging dieser Schuss nach hinten los. Für Fans des D&D-Universums und der „Neverwinter Nights“-Reihe vielleicht noch halbwegs unterhaltsam, würde ich Neueinsteigern auf alle Fälle raten, zuerst das Grundspiel und das erste Add-On zu zocken, da „Storm of Zehir“ wahrscheinlich nicht das Aushängeschild von „NwN 2“ werden wird.