Das Herzstück fast jeden Spieles, aber ganz besonders natürlich bei Kampfspielen, ist die Steuerung. Hier entscheidet der Spieler über Lust oder Frust oder besser gesagt, über Sieg oder Niederlage des Games.
Erfreulich ist, dass die Steuerung zwar sehr einfach, aber effektiv ausgefallen ist. Jede Taste hat ihre eigene Funktion für Angriff aber auch Verteidigung und komplizierte Kombis, die mühsam auswendig gelernt werden müssen, gibt es so gut wie gar nicht. Der Nachteil ist allerdings, dass der Umfang an verschiedenen Moves dadurch etwas spärlich ausfällt, was geübte Couch-Catcher etwas abschrecken könnte. Einsteiger finden sich aber sehr leicht zurecht, und auch ungeübte Raufbolde werden gleich zu Beginn erste Erfolgserlebnisse feiern können. Leider auch etwas zu übersichtlich sind die weiteren Spielmodi, unter denen Ultimat-X-Match noch am meisten Spass macht, vor allem wenn man gegen Freunde in den Ring steigt. Jeder versucht, ein über dem Ring angebrachtes X zu erreichen bzw. den anderen davon abzuhalten. Die KI ist gut, und steigt im SP-Modus stetig an. Für die Zusatzmodi ist aber der Multiplayer-Part jener, der noch etwas länger bei der Stange hält. Wirkliche Dauermotivation kommt aber auch da nicht auf.
Im Großen und Ganzen macht „TNA Impact!“ vor allem schnell und einfach Spass, und ist für das eine oder andere Match zwischendurch immer gut. Wer aber durch die Story durch ist, wird nach einiger Zeit keinen wirklich großen Wiederspielwert mehr finden können.