Die Story ist schnell erzählt: Als Raiden Shao Kahn in ein Portal wirft und dieses anschließend zerstört, beginnen Outerworld, Earthrealm und die Welt von DC Universe miteinander zu verschmelzen. Helden und Bösewichte von beiden Universen beginnen sich gegenseitig zu bekämpfen, da sie die ‚Wut‘ übermannt. Wie es ausgeht erfahren Sie, wenn Sie den Story-Modus (wahlweise auf MK oder auf DC-Seite) bis zum Ende durchspielen. Zusätzlich ist es Ihnen möglich, neben den zwanzig anfänglichen Charakteren (je zehn auf jeder Seite) noch die Charaktere Shao Kahn und Darkseid freizuschalten. Wer dies geschafft hat, kann dann zum MK-üblichen Arcarde-Modus übergehen und dort für jeden der Charaktere noch die verschiedenen Enden freischalten.
Wer einmal MK gespielt hat, wird sich bei den MK-Charakteren sofort heimisch fühlen, da die Combos seitdem nicht geändert worden sind. Die DC-Charaktere bedürfen allerdings einer kurzen Eingewöhnungsphase, die aber auch schnell überwunden wird. Neu sind ein paar durchwegs amüsante Kampf-Modi:
Wände durchbrechen:
In gewissen Gegenden können Sie den Gegner packen und mit ihm ‚durch Wände gehen‘. Hier geht es vor allem darum, so schnell wie möglich hintereinander alle vier Aktionstasten zu drücken, um den Schaden zu maximieren bzw. minimieren.
Gegner packen:
Mittels eigener Taste können Sie mit dem Gegner auf Tuchfühlung gehen und ihn ordentlich in die Mangel nehmen. Dies kann insofern abwendet werden, indem man (oder der Gegner) gleichzeitig dieselbe Taste drückt. Dadurch wird ein Konter ausgelöst, der nicht nur sehr schmerzhaft aussieht.
Der harte Fall:
‚Gegner packen‘ , während sich die Kontrahenten im freien Fall befinden. Bei gleichzeitigem Drücken der Tasten werden hierbei die Seiten gewechselt (also wer oben und wer unten ist im Fall) und im letzten Drittel des Falls kann derjenige der oben liegt noch einen speziellen Move auslösen. Bei der Landung wird der verursachte Schaden immer dem angerechnet, der als letztes unten liegt.
Grafisch wurden die Charaktere mittels der Unreal-Engine dargestellt. Besonders schön ist dabei anzusehen, dass die Charaktere im Laufe des Kampfs auch sichtbare Schäden nehmen. Dazu kommt dass herumstehende Dinge wie etwa Wände, Grabsteine oder Ähnliches im Laufe des Gefechts auch schnell mal eingerissen werden. Dennoch sind die Arenen noch statisch und oftmals bricht man nicht durch.
Sound
FIGHT! Der MK-Sound bleibt dem Spiel erhalten und im Story-Modus wurden die Charaktere sehr schön synchronisiert. Selbst Scorpions ‚Come over here‘-Spruch klingt nach wie vor gut.
„MK vs. DC Universe“ macht vor allem eins: Spaß. Und das sage ich nicht nur als Fan der MK-Serie. Die Charaktere und die Story wurden sehr schön umgesetzt und neue Ideen wurden integriert. Das Einzige, was mich ein wenig traurig stimmt, ist, dass man nur zwei neue Charaktere freischalten kann. Immerhin bieten beide Universen genügend weitere.
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