Gleich am Anfang muss betont werden, dass „Endwar“ sich wenig bis gar nicht mit den anderen Teilen des Clancy-Universums kreuzt, aber wirkliche Fans der vergangenen Titel werden doch das eine oder andere Quäntchen des Zusammenhangs bemerken. Das Spiel erzählt den Konflikt zwischen den zwei Großmächten USA und Russland. Da wir in einem fiktiven Universum sind, zählt Europa inzwischen auch zu so einer Großmacht und will unbedingt auch mitspielen. So hat man drei Fraktionen, bei denen es immer mehr kriselt, bis einer letztendlich den Erstschlag durchführt, was natürlich den dritten Weltkrieg zur Folge hat.Stein, Schere, Papierist eigentlich ein Kinderspiel, das sich aber auch gut in Strategiespielen einbauen lässt. Aller Anfang ist schwer und vor allem die Entscheidung, welche Fraktion man nun steuert. Hier macht es Ubisoft sehr geschickt und gibt dem Spieler ein Gefühl für jede Partei, indem Sie mehrere Missionen abwechselnd spielen können. Bald darauf müssen Sie sich für eine Großmacht entscheiden, um unter deren Flagge die Welt zu erobern.
Zwischen den Schlachten werden Sie mit wenigen, aber dramatischen Zwischensequenzen bedient und leider mit sehr steril wirkenden Menüs abgespeist. Zusätzlich ist ein kleines Fenster am unteren Rand zu sehen, das meistens kleine Infos am Rande bringt, welche Auswirkung Ihre letzte Schlacht auf die Bevölkerung hatte. Das Missionsmenü erinnert sehr an das bewährte Brettspiel „Risiko“ und hat auch in etwa die gleiche Funktion. Sie wählen ein Krisengebiet, das Sie nach dem Sieg einnehmen.
Die Kämpfe selbst laufen nach dem ‚Schere-Stein-Papier‘-Prinzip ab. Jede Partei hat Pioniere, Schützen, Transporter, Panzer, Helis und Artillerie, was sich nach mehr anhört, als es ist. Um das Prinzip ein wenig zu veranschaulichen, hier ein kleines Beispiel:
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