Man schickt seine Pioniere in ein Haus und positioniert sie auf Verteidigungsposition. Dann schickt man seine Panzer vorbei und bringt diese ein wenig weiter vorne in Stellung. Es nähen sich feindliche Hubschrauber und diese zwingen die nahezu wehrlosen Panzer zum Rückzug. Die fliehenden Panzer sind nun in Reichweiter der in Position gebrachten Pioniere und diese dezimieren wiederum die bedrohliche Hubschrauberflotte mit ihren Raketenwerfern. Mit der Information, die der Feind jetzt hat, nämlich dass er weiß, in welchem Gebäude sich Ihre Truppen aufhalten, beordert dieser einen Artillerieschlag auf das Gebäude. So ließe sich die Kette endlos weiterführen.Abwechslungbringt das Spiel auch in den Missionen. Es gibt drei grundlegende Spielvarianten. Diese sind Erobern, Sabotieren und natürlich Vernichten. Beim Erobern geht es klarerweise darum, eine Basis einzunehmen, aber mindestens genau so oft diese zu halten. Beim Vernichten dreht sich alles darum, die Karte von sämtlichen Feinden zu säubern. Aber die anspruchsvollste Variante bleibt das Sabotieren. Hier müssen Sie in die feindlichen Linien eindringen und bestimmte Gebäude zerstören. Dies passiert alles im Singleplayer, als auch im Multiplayer gemeinsam mit Freunden und der KI.Innovativwurde die Steuerung schon lange im Voraus gehypt. In der Werbekampagne, die Ihresgleichen sucht, wurde darauf hingewiesen, dass „Tom Clancy´s Endwar“ komplett mit einem Headset gesteuert wird. Bei der Limited Edition gibt es sogar ein Headset mitgeliefert. Es haben schon viele Spiele probiert, auf die Sprachsteuerung zurückzugreifen, aber im direkten Vergleich besiegt dieses Mal Tom Clancy alle seine Konkurrenten.
Zu Beginn muss man einige Sätze lesen, damit sich das Mikrofon Ihrer Sprache genau anpasst. Im Spiel funktioniert das dann großteils sehr gut, solange man keine sinnlosen Befehle gibt und sich an die Befehlskette hält. So eine Kette gestaltet sich nach einer logischen Reihenfolge, sodass man nichts auswendig lernen muss und sieht in etwa so aus: ‚Einheit 1, Angriff, Feind 2‘ oder ‚Einheit 2, Kamera‘.Zweischneidiges SchwertNatürlich muss man „Endwar“ nicht mit Headset spielen, es funktioniert genau so ohne. Um einen Befehl mit der Sprache einzugeben, muss man eine Schultertaste gedrückt halten, um den ‚Stimmenscanner‘ zu aktivieren. Da in Österreich verschiedene Dialekte vertreten sind, kann es durchaus sein, dass gewohnheitsbedingt einige Silben und Endungen verschluckt werden. Somit werden sich einige Spieler (mit Ausnahme des Großraums Wien) sehr eigenartig vorkommen, wenn sie gezwungen sind, Hochdeutsch zu reden.
Falls Sie über genügend Fremdsprachenkenntnisse verfügen, könnten Sie zum Beispiel auf Englisch umstellen, um die ‚Dialektfehleingaben‘ zu vermeiden. Weiters können Sie sich auch Zeit sparen, wenn Sie den Umgang mit dem Controller gewohnt sind. Um einen gemeinsamen Angriff zu befehlen, zoomen Sie einfach raus, zieht ein Rechteck über die gewünschten Einheiten und markiert das Ziel. Bei der Sprachsteuerung sieht der Befehl so aus: EINHEIT 1, PLUS EINHEIT 2, PLUS EINHEIT 4, PLUS EINHEIT 6, VERBAND ERSTELLEN. VERBAND 1 ANGRIFF FEIND 2.
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