Der Sound ist sehr atmosphärisch und authentisch gelungen. Man schreckt sich oft aufgrund des bedrohlichen Fauchens heransprintender Zombies. Quickinfos können mit einem Tastendruck und Maus-, Analogstickbewegung mitgeteilt werden. Zudem ruft jedes Team-Mitglied automatisch ‚Reloading!‘ beim Nachladen, sodass sich Teamspieler ausgezeichnet gegenseitig decken können.
„Left 4 Dead“ ist wahrlich ein reines Multiplayer-Game. Zwar kann man als Einzelner auch überleben, aber dann hat man alles in vier Stunden gesehen und ab dem Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten ist man alleine verloren. Für PC-User ist ein Internetanschluss für die Installation sogar notwendig. Sobald man sich ein wenig zurecht gefunden hat, spielt sich das Spiel einfach klasse und ist immer wieder ein neues Erlebnis, da die Zombies, sowie die Waffen immer an einem anderen Ort sind.
Von den Stufen Einfach bis Normal ist das Spiel für jeden zugänglich und fair gestaltet. Auf Fortgeschritten und Experte kommen selbst die besten Teamspieler an den Rand der Verzweiflung. Das größte Problem findet man im Versus-Mode. Hier gibt es kaum eine Session, bei der es nicht fast bis zur Unspielbarkeit lagt. Das heißt alles ruckelt, was wiederum den Sieg der Zombies erschweren kann, da diese alle auf Nahkampf ausgelegt sind. Ansonsten ist „L4D“ ein Spektakel, das Seinesgleichen sucht. In der einen Stunde, die ein Szenario dauert, wird man permanent gefordert und hat ein ungutes Gefühl, wenn man nicht hinter jeder Türe einen Untoten findet.