Von Anfang an sorgt „Tomb Raider – Underworld“ für Action: Sie fliehen aus einem brennenden Haus und werden von einem vermeintlichen Freund angegriffen. Warum, wissen Sie nicht. Es wird nur etwas von Avalon erzählt, was Sie aber nicht einordnen können – dafür werden Sie kurz danach mit einem „Vier Wochen zuvor“-Szenenwechsel auf dem Mittelmeer begrüßt, wo Sie Beweise für eine mystische, skandinavische Unterwelt entdecken - und einen antiken Handschuh, mit dem es möglich ist, Thors Hammer zu schwingen.
Getrieben davon, dieses Geheimnis zu lüften und ihre mysteriösen Widersacher zu verfolgen, geht Lara über alles, bis sie schlussendlich auch die Welt selbst in Gefahr bringt. – so weit so gut. Leider kann die Story selbst nicht überzeugen: Sie springen zwar in „Tomb Raider“-Manier in Ruinen herum, doch kommt Miss Croft immer ein wenig dümmlich rüber. Ein Beispiel: In den ersten Ruinen entdecken Sie einen riesigen Meereskraken. Anstatt aber schockiert zu sein, macht sie sich weiter barfuss (!) auf, diesen aus dem Weg zu räumen und antike Töpfe zu zerschlagen, um immer wieder die gleichen Schätze zu finden.
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