Wie schon oben erwähnt, sind die Kämpfe sehr unbefriedigend und das liegt zum Teil an der Auto-Aim-Funktion, aber auch an den dümmlichen Gegnern. K.I. ist anscheinend ein Fremdwort für die Entwickler gewesen: So können Sie tierischen Gegnern locker ausweichen (auch ein paar Tigern) und menschliche Gegner sind unfähig, ihre erhöhte Position auszunutzen, geschweige denn Deckung zu suchen, wenn Sie im Kugelhagel stehen. In diesen Kampfeinsätzen mutiert Lara Croft zum weiblichen Rambo - was wieder auf Kosten der Stimmung geht!
„Tomb Raider – Underworld“ ist ein wunderschön anzusehendes Spiel, dessen Fassade aber nach kurzer Zeit bröckelt. Bugs, lasche Story, fehlende Umsetzungen von kritisierten Punkten und notwendigen Features etc. sorgen dafür, dass der Spielspaß nicht zu groß wird. Dabei hätte es durchaus Potenzial: Man hätte das Spielkonzept nur ein bisschen weiter durchdenken müssen. Viel Negatives könnte wohl durch einen größeren Patch behoben werden. Vieles jedoch lässt die Fans der Reihe unbefriedigt auf der Strecke. Schade ...