Stellen Sie sich eine postapokalyptische Welt nach dem totalen Fallout vor: Karges, staubiges Ödland, in dem kaum mehr eine Pflanze zu sehen ist, brandgeschwärzte Häuserruinen, die an faule Zahnstümpfe erinnern und gelbbraune Flüsse, die langsam durch diese Szenerie fließen. Das ist die Welt von „Fallout 3“, dem neuen Rollenspiel aus dem Hause Bethesda, das wir für Sie ausführlich getestet haben.GameplayDas Spiel beginnt gleich recht innovativ, nämlich mit der Geburt ihres Charakters, wobei Sie hier über das Geschlecht Ihres zukünftigen Avatars entscheiden dürfen. Während des folgenden, sehr gut in die Story eingebundenen Tutorials erfahren Sie, dass Ihr Held in einer Vault lebt, einem unterirdischen Bunker, in dem sich die Menschen auf Grund eines lange vorher stattfindende Atomkriegs zurückgezogen haben. In diesem Mikrokosmos verbringen Sie ihre Jugend in dem Glauben, die Vault sei die einzig überlebende Zelle der Gattung Mensch.
Doch plötzlich erschüttert ein schrecklicher Vorfall Ihre kleine Welt. Anscheinend ist Ihr Vater aus der Anlage hinaus in die atomar verseuchte Einöde aufgebrochen, und der Vault-Sicherheitsdienst befindet sich nun auf der Suche nach Ihrem Charakter. Um Genaueres über die Absichten Ihres Vaters zu erfahren und dem Sicherheitsdienst zu entwischen, treten Sie die Flucht nach vorne an und verlassen die Vault.
Die unbekannte Welt, die Sie nun betreten, lässt die Vault-Propaganda gleich von Anfang an bröckeln. Die Gegend ist zwar karg, doch alles andere als leer. Mutierte Tiere haben es auf Ihr Leben abgesehen und nach einem kurzen Fußmarsch können Sie bereits die ersten Anzeichen für menschliche Besiedelung erkennen. So taucht eine Stadt am Horizont auf, die direkt aus dem Film „Mad Max“ entsprungen sein könnte.
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