Der Sound allerdings enttäuscht auf der ganzen Linie. Das Einzige was hier noch gelungen ist, sind die Töne, die die Waffen von sich geben. Gespräche in den Zwischensequenzen sind nur stimmungsvoll, wenn sie keine besondere Handlung haben, da hier öfter kleine Witze eingebaut sind. Im Gefecht oder in Schockmomenten wirken die Charaktere emotionslos und völlig unbeteiligt.
„Brothers in Arms“ ist ein gelungener Nachfolger der ersten Teile. Leider muss man sich diese Teile noch einmal in Erinnerung rufen, um die Story völlig nachvollziehen zu können und zu verstehen, dass „Hell´s Highway“ der Höhepunkt der Serie ist. Grafisch kann es in jeder Hinsicht überzeugen, was man vom Sound leider nicht sagen kann. Das Gameplay selber ist sehr linear gehalten und bietet kaum Herausforderungen.
Fans der Serie und Historiker sollten sich das Spiel unbedingt auf die Wunschliste setzen. Für alle anderen ist der Kauf des recht durchschnittlichen und taktisch unfordernden Shooters erst nach einem Probespielen zu überlegen.