In der mir vorliegenden englischen Preview-Version hat Mona, meines Erachtens, eine viel zu schrille Stimme, die deutsche Synchronstimme ist aber um wesentliches besser (zu hören hier), alle anderen Stimmen, die Sounds und die Musik sind gut gelungen und passen wundervoll in das Setting. Grafisch gesehen ist und bleibt „A Vampyre Story“ ein Comic-Adventure. Dass diese im Laufe der Zeit aber auch besser aussehen wie früher ist klar.
„A Vampyre Story“ ist ein abgefahrenes Adventure, nicht zuletzt deswegen, weil einer der Macher von „The Curse of Monkey Island“, nämlich Bill Tiller, der Gründer von Autumn Moon Entertainment, in der Entwicklung von „A Vampyre Story“ seine Finger sprichwörtlich im Spiel hatte.
Die zynischen Bemerkungen von Froderik (‚Du glaubst also, du trinkst dickflüssigen Wein, der nach Eisen schmeckt?‘) und die naive und abgehobene Art von Mona de Lafitte treiben einem dazu weiterzumachen, auch wenn das weiterkommen meist an den härteren Rätseln scheitert. In der Halloweennacht selbst werden Sie das Spiel also nicht durchhaben, aber da sind Sie vielleicht eher auf Süßigkeitenjagd.