Nach Wasser/Schätzen graben: Das Spiel wechselt in die 2D-Ansicht und Sie müssen mit Ihren Fähigkeiten dafür sorgen, dass eine Person ganz unten ankommt. Ab und an leichter gesagt als getan. Ist aber insgesamt eine schöne Abwechslung.
Fischen: Was wäre ein japanisches Spiel ohne Angelrute? Ehrlich gesagt keine Ahnung aber mittlerweile fällt mir das schon auf. Der Angel-Modus ist, dass Sie von der Angelrute weg einen Strich zu einem Fisch machen und dann immer in die entgegengesetzte Richtung der Schwimmrichtung des Fisches den Controllstick ‚ziehen‘. Fischen zahlt sich aber auch aus: Denn frischer Fisch bringt im Spiel auch schönes Geld.
Generell gilt für diese Minispiel auch, dass man sie auch meistern muss, um in der Hauptstory fortzufahren.
Grafik und Sound
“Okami“ ist in Tusche gezeichnet … ähm animiert. Anfangs noch ein wenig ungewohnt überzeugt die Optik doch und nach einiger Zeit fragt man sich warum man jemals an der Grafik gezweifelt hat. Dass diese Optik auch bei neueren Spielen überzeugen kann, beweist übrigens auch das neue „Prince auf Persia“, das im selben Stil gehalten sein wird (nur natürlich mehr ausgereift). Störend ist für mich der Sound, da die Gespräche reines Kauderwelsch und ab und an nervige Stimmen dabei sind. Die Musik selbst passt aber zum Spiel.
Als ich „Okami“ bekam, kannte ich weder die Legende noch das Spiel. Selten jedoch fesselte mich ein Spiel so lange an den Fernsehsessel. Natürlich ist das Spiel schon älter, aber falls Sie es in einen Laden sehen, so kann ich es empfehlen vor allem als Überbrückung bis zum neuen „Prince of Persia“, das im November erscheinen wird.