Grafik und Sound
Grafisch präsentiert sich das Game im 2D-Comic-Look, die Charaktere selbst in 3D. Die Einstellungen, von aus denen die gescripteten Handlungssequenzen ins Bild gesetzt werden, erinnern stark an die eines Filmes und tragen daher einiges zum Flair des Games bei. Leider sprechen die Gesichter der Charaktere nicht immer Bände, zu wenig detailliert wurden sie umgesetzt. Insgesamt gesehen kann man sich nicht über den optischen Eindruck des Games beschweren, man merkt, da war jemand mit Liebe am Werk. Durch die vielen Gespräche innerhalb des Spiels trägt die Synchronisation der Figuren einen großen Teil zum Gesamtflair bei. Die Sprecher überzeugen allesamt, die Klangfarbe der Stimme passt zu dem Charakter, den sie vermitteln soll, allerdings lässt die Lippensynchronisierung einiges zu wünschen übrig. Der Sound des Spiels kann sich ebenfalls hören lassen. Klerikal angehauchte Stücke wechseln sich mit Mystery-Klängen ab, nur manchmal wurde eine Szene mit der falschen Musik untermalt.
ZusammenfassungAlles in allem hinterlässt „
The Abbey“ einen recht positiven Eindruck – zumindest die zweite Version. Trotz massiver Kritik an der Originalversion (viele
Bugs, die oftmals zum Bluescreen führten), konnte uns der ebenfalls am Erstverkaufstag veröffentlichte
Patch (in der neuen Verkaufsversion enthalten) im Intensivtest überzeugen. Durch die einfache Steuerung, die ironisch-witzigen Dialoge und die fesselnde Story ist das Game für Einsteiger genauso wir für eingefleischte Zocker ein Genuss.