Alt bekannt
gestaltet sich die Steuerung. Zwar ist die mehr als die Hälfte der Tastatur mit ‚Quickbuttons‘ belegt, aber es lässt sich alles auch mit den zwei Maustasten und dem Mausrad kontrollieren. Zu Beginn sieht es sehr verwirrend aus, da überall wo man hinsieht ein
Button ist, der eine eigene Funktion hat oder ein Menü heraufbeschwört. Natürlich können mehrere Schiffe oder sogar Flotten gemeinsam gesteuert werden, indem man die gewünschten Schiffe mit einem gezogenen Rechteck markiert. Zwei Kleinigkeiten fielen negativ bezüglich der Steuerung auf. Zum einen muss man teilweise die gesamte Aktion abbrechen, wenn man die falsche Aktion erwischt hat, man aber bereits auf dem Weg zum Objekt oder zum Feind ist. Dies ist aber nur anfangs ein Problem. Das andere ist das Scrollen an sich. Da man so recht nahe zoomen kann, dass man beinahe den Piloten sieht und auch soweit weg, dass man die gesamte Galaxis wie Murmeln sieht, landet man öfter an der falschen Stelle. Da auch noch eine ‚Lock – On‘-Funktion da ist, fliegen Sie öfters einem Ihrer Kreuzer hinterher, wenn er von Stern zu Stern springt, obwohl Sie gerade noch eine Verteidigungslinie errichten wollten. Des Weiteren gibt es natürlich auch noch Weltraumpiraten, die einer eigenen Partei angehören und sie in regelmäßigen Abständen besuchen, was sich schnell als lästig erweist, wenn sie schon die Oberhand in der Galaxis haben, da Sie sich dann meist um einen Planeten weit hinten auch wieder kümmern müssen. Ansonsten gibt es nur noch den Schwarzmarkt als hervorhebendes Feature, auf dem sich das eine oder andere
Goodie erwerben lässt. Leider wurde der Multiplayerpart ordentlich vermasselt, besonders in Hinsicht auf die Verbindung. Teilweise können Sie sich mit Ihren Freunden keine Schlacht liefern, da sie sich aus unersichtlichen Gründen nicht verbinden können. Wenn es doch mal dazu kommt, kann es passieren, dass die Verbindung ohne irrgentwas einfach weg ist. Hier könnte man aber ein gespeichertes Onlinespiel wieder fortsetzen. Des Weiteren wird auch nicht auf ‚Leaver‘ hingewiesen. Sobald ein Onlinekonkurrent die Lust verliert, kann er gehen ohne gekennzeichnet zu werden. Hier übernimmt zwar die
KI dann seinen Platz, ist aber meistens unterlegen, da er dann auf Standard (Normal) konfiguriert. Natürlich soll das laut Hersteller ein
Patch korrigieren.
Ein Lichterspiel
wo man hinsieht. Nahe gezoomt erwartet Sie ein Plasmakrieg voller Effekte. Auf der anderen Seite ganz weit weg von dem Kriegsgeschehen sieht die Galaxis auch einfach nur toll aus. Ein wenig deutlicher hätte die Bauphase angezeigt werden können. Sobald man den Auftrag zum Bauen gegeben hat, wird das Objekt schon angezeigt. Danach fliegt das Bauschiff hin und macht aus dem leicht transparenten Objekt ein fertiges. Somit erkennt man es nur, wenn man sehr nahe ranzoomt, wenn man die Meldung der Fertigstellung im Eifer des Gefechts übersehen hat. Wenn man weiter rauszoomt, sieht man seine Streitmacht nur noch als Symbole dargestellt, an die man sich auch erst gewöhnen muss, und in dieser Stufe werden auch leicht Truppen übersehen, da sie so eng schon aneinander kleben, dass es wirklich schon sehr unübersichtlich wird. Noch eine Stufe weiter in der Galaxisübersicht werden Sie Streitmacht in Balken angezeigt, wie sehr sie, wo anzutreffen sind. Hier bleibt ihnen aber die Information vorenthalten, welche Luftschiefe auf welchem Planeten anzutreffen sind. Natürlich ist auch eine Soundkulisse vorhanden. Wenn "
Star Trek" schon nicht ohne auskommt, dann ein Spiel schon gar nicht. Sobald Sie nahe genug gezoomt haben, hören Sie Schüsse, die Gewittern gleichen, und Explosionen, die sich auch nicht verstecken müssen. Zudem werden ständig Lieder aus der Komposition von Paul Schügraf abgespielt, um den Eroberungsstreifzug auch weit rausgezoomt aufzuheitern.