Nach längerer Testphase konnte GamingXP das Gütesiegel „Amstettenfrei“ verleihen. Wir spielten das Spiel dafür extra mehrere Male durch und suchten nach möglichen Anzeichen für Anlehnungen am Kriminalfall. Wir konnten nichts entdecken bis auf ein paar Verrückte, die versuchen aus einer Irrenanstalt auszubrechen. Mit mehr oder weniger verrückten Mitteln. Oder würden Sie sich die Zehennägel abbeißen, um damit Schrauben zu lösen? Generell ist die Story so verrückt wie Edna selbst, nur das Ende enttäuscht ein wenig.
Gameplay
„Edna bricht aus“ ist ein klassisches Adventure. Also Gegenstände sammeln, kombinieren und anwenden, um damit Rätsel lösen. Viel mehr kann man aber von einem Adventure wohl nicht verlangen. Im Laufe des Spiels kommen dann noch ein paar Fähigkeiten hinzu, mit denen Sie weiterkommen. Die Rätsel sind recht einfach gestaltet, dennoch gibt es zwei, an denen man ein wenig lange knobeln muss. Im Vorhinein wird hier aber nichts verraten, ich will Ihnen ja nicht den Spaß an der Sache verderben.
Steuerung
Mithilfe der Maus gehen Sie mit Edna durch die Gegend, kombinieren Gegenstände miteinander oder lassen den Stoffhasen Harvey seine Meinung dazu abgeben. Point and Click-Adventure eben, wie gesagt. Ein System, das unumstößlich ist und altbewährt. Ich denke jeder von Ihnen weiß, was ich damit meine.
Grafik und Sound
„Edna bricht aus“ ist komplett gezeichnet und das ist gut so. Manche Dinge kommen eben nur im Comicstil lustig rüber. Bei der Synchro merkt man allerdings, dass keine professionellen Sprecher engagiert wurden. Da hätte man noch mehr rausholen können. Trotzdem sind die Dialoge so skurril, dass Ihnen sicher der eine oder andere Grinsen auskommt.
„Edna bricht aus“ ist ein lustiges Spiel für zwei, drei Tage. Je nachdem wie gut man ist. Es kommt viel vom Witz der ganzen Geschichte rüber, endet aber mit wenig Heiterkeit und Charme. Grundsätzlich hat mich das Spiel begeistert und ich lege es jedem ans Herz, der wieder einmal ein gutes Adventure spielen möchte.