Army of Two - Spielinformation

Army of Two

Vertrieb:

Electronic Arts
Platform: Entwickler: Releasedatum: Genre:
PS3 EA 14.03.2008 Action

 

11.04.2008

­"Nachladen, nachladen! Und jetzt schieß!" So und nicht anders gestalten sich die Dialoge im neuesten Spiel von Electronic Arts "Army of Two". Hinter den heftigen Gefechten der beiden Kameraden Rios und Salem verbirgt sich ein politisches Machtspiel, das es zu entschlüsseln gilt. Die Missionen bringen Sie zu den gefährlichsten Ländern rund um den Globus.

Gameplay

In Zeiten militärischer Konflikte passt das Spiel "Army of Two" wie die Faust aufs Auge. In dem Titel werden die Probleme des amerikanischen Verteidigungsministerium und der Mangel an qualifizierten Söldnerarmen behandelt. Zu Beginn des Spiels können Sie sich entscheiden, mit welchem Charakter Sie die Missionen bestreiten wollen. Natürlich bestehen, ausgenommen der harten Sprüche, keine Unterschiede zwischen Elliot Salem und Tyson Rios. Die Story beginnt damit, dass Sie einen Einsatz unter der Führung des amerikanischen Verteidigungsministeriums ausführen sollen. Kurz vor der Beendung des Auftrags begegnen Sie einem Söldner, der von einer Privatsicherheitseinrichtung damit beauftragt wurde, dem US Militär unter die Arme zu greifen. Beeindruckt von den Fähigkeiten und der Ausrüstung des Einzelgängers steigen Salem und Rios kurz nach der Mission bei der Sicherheitsfirma SSC ein. Da Kriege mittlerweile zu einer aufwändigen und taktisch komplizierten Sache geworden sind, erbittet das Pentagon immer häufiger die Mithilfe der Firmen zur Neutralisierung des Feinds. Für die beiden ehemaligen US-Soldaten bedeutet das mehr Geld und für die SSC mehr Macht und Einfluss.

Im Großen und Ganzen fällt das Gameplay bei "Army of Two" sehr durchdacht und logisch aus. Mit der Aggroanzeige in der Mitte des oberen Bildschirmrands können Sie ablesen, welchen Spieler die Gegner mehr Aufmerksamkeit schenken. Im Trainingsprogramm ziemlich am Anfang des Spiels werden Sie darüber unterrichtet, wofür diese Aggroanzeige gut ist. Wenn sich nämlich Ihr Partner, entweder ein Freund oder der Computer, im Visier der gegnerischen Soldaten befindet, können Sie sich beinahe unbemerkt von hinten an sie heranschleichen und sie neutralisieren. Dieses Feature ist absolut neu in dieser Spielsparte und macht auch einiges vom positiven Spielgefühl aus. EA hat sich insgesamt mit der Intelligenz der computergesteuerten Gegner und Ihres Partners mächtig ins Zeug gelegt. Via Steuerkreuz können Sie Ihren Helfer Befehle erteilen, die er auch sofort erledigt. Wenn man das erste Mal dieses Spiel zockt, stellt man fest wie reibungslos dieses Zusammenspiel von Befehlen und Ausführungen funktioniert. Man wird dazu angeregt taktisch zu agieren, um den Feind - so gut es geht - auszuschalten. Im Koop-Modus ist dieses Befehlssystem natürlich hinfällig.