Steuerung, Grafik und Sound Es werden aber durchaus mehreren Angriffskombinationen geboten, die man mit der Zeit freischalten kann. Allzu kompliziert wird es aber nie - nur in seltenen Fällen müssen zusätzliche Taktiken für einen Sieg angewendet werden. Die spielerische Abwechslung kann aber nicht drüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen Titel für jüngere Gamer handelt. Zwar sorgen zahlreiche gruselige Figuren und Monster für eine düstere Stimmung, doch der Schwierigkeitsgrad hält sich stark in Grenzen. Die Rätsel sind schnell gemeistert und verlangen nur eine einfache Kombinationsgabe, während selbst kleinere Horden an Gegner in Handumdrehen in ihren Sumpf zurück gejagt werden. Die Grafik ist zwar nicht top, was die jüngeren Zocker aber recht wenig stören wird. Hohen Fun-Faktor hat das Spiel dennoch allemal, da durch die angesprochene leichte Steuerung und den eher milderen Schwierigkeitsgrad keine Spiellust vor allem bei den Kids verloren geht. Der Sound ist auch OK.
Zusammenfassung Mit "Die Geheimnisse der Spiderwicks" veröffentlichte Sierra passend zum Kinofilm ein recht solides und spaßiges Abenteuermärchen für jüngere Spieler, die schnell mit dem Titel zurecht kommen werden. Die Charaktere haben Charme und die Fabelwelt verspricht farbenfrohe Traumwelten. Insgesamt wird aber spielerisch nur wenig Tiefgang geboten. Zahlreiche Aufgaben und spielerisch abwechslungsreiche Umgebungen gibt es zwar reichlich, aber weder Rätsel, noch die offenen Kämpfe bieten allzu viel Substanz. Spaß macht der Titel dennoch, nimmt aber aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades schnell ein Ende.