Turok - Spielinformation

Turok

Vertrieb:

Buena Vista Games

Website:

www.turok.com
Platform: Entwickler: Releasedatum: Genre:
PS3 Propaganda Games 08.02.2008 Action

 

19.02.2008

"Wer ist das?" – "Das ist der Neue. Er ist ein ehemaliges Mitglied vom Wolfsrudel." – "Puh, na toll."

So und nicht herzlicher schaut der Einstieg in dieses Actiongame aus. Das Abenteuer von Joseph Turok beginnt im Raumschiff der Whiskey-­ Kompanie, die unterwegs zu einem Provinzplaneten ist. Der Auftrag gestaltet sich gänzlich einfach, doch er soll das krasse Gegenteil davon werden…

Storyline

Zu Beginn des Spiels befinden Sie sich am Raumschiff der Militärkompanie Whiskey und schlüpfen in die Rolle eines Soldaten namens Joseph Turok. Im Prolog betreten Sie den Konferenzraum des Schiffens, indem die ganze Truppe der Whiskey- Kompanie versammelt ist. Sie bemerken sofort, dass Ihre Kollegen Sie von Anfang an nicht leiden können. Zunächst wissen Sie nicht, warum so viele eine Abneigung gegen Turok hegen, doch im Laufe des Spiels werden Ihnen die Beweggründe für solch ein Verhalten vermittelt. Doch vorerst steht der Auftrag im Mittelpunkt des Geschehens. Sie und Ihr Team reisen zu einem Provinzplaneten und müssen dort einen Mann namens Kane gefangen nehmen. Was sich einfach anhört, entwickelt sich zu einem Desaster. Noch am Anflug zum Planeten wird Ihr Schiff von Lasern und Raketen angegriffen und muss eine harte Bruchlandung einstecken. Wie durch ein Wunder überlebt Turok den Absturz und macht sich mit Slade, einem anderen Soldaten, auf dem Weg zur Hauptabsturzstelle, um dort nach Überlebenden zu suchen. Der Weg dorthin ist mit den ersten Gegnern gepflastert. Doch nicht nur Menschen besiedeln diesen Planeten, auch andere Wesen verteidigen dort ihr Territorium…

Gameplay

Die Grundidee von "Turok" besteht darin, den Spieler in ein Urwaldszenario zu versetzen, in dem hinter jeden Busch ein Dinosaurier hocken könnte. Wenn man das Gameplay genau unter die Lupe nimmt, so muss man leider feststellen, dass sich nicht sehr viel im ausgelutschten Egoshooter hervorheben lässt. Es gibt so gut wie keine Highlights, die den Spieler ein wenig Abwechslung bereiten würden. Ausnahmen bilden hier die Dinosaurier, denen es an Heimtücke und Intelligenz nicht mangelt. Lautlos pirschen sich die Reptilien hinter Ihrem Rücken an und schleudern Sie öfter über den Untergrund. Nach solch einem Angriff heißt es, Waffe ziehen und ballern, was das Zeug hält, ansonsten werden Sie zum letzten Checkpoint versetzt. Apropos Checkpoints: Hier haben sich die Entwickler von Propaganda Studios leider grobe Schnitzer geleistet. Die Aufteilung der einzelnen Speicherpunkte lässt einiges zu wünschen übrig. Ein Beispiel dafür ist eine Mission, bei der man einen Stützpunkt des Wolfsrudels einnehmen muss. Vorher müssen Sie jedoch eine Hand voll feindlicher Soldaten und einige Dinos ruhig stellen, um dann erst den wahren Gegnern gegenüber zu stehen. Wenn Sie jetzt den Löffel abgeben, werden Sie ganz am Anfang des Levels zurückversetzt. Dieser Fehler zerrt ganz schön an den Nerven des Spielers und kann sogar den Spielspaß gegen Null gehen lassen.