Gameplay und StoryDas Hauptmerkmal des Filmes sind eindeutig die Schlachten gegen gigantische Gegnermassen. Hier macht das Spiel keinerlei Abstriche, so schlüpfen Sie auch hier in die Rolle des Kriegers Beowulf und jagen das menschenfressende Ungetüm "Grendel". Dazu reisen Sie mit Ihren zahlreichen Recken in das kalte und verregnete Dänemark, wo er am Hof von König Hrothgar schließlich auf das Monster trifft und einige Zeit später sogar nach dem Thron giert. Was der tapfere Held jedoch nicht ahnt, die von ihm gerade erst erworbene Herrschaft ist mit einem Fluch, bei welchem es sich um einen finsteren Pakt mit der Dämonenkönigin handelt, belegt ist. So ist es das Ziel den Monstern und Ungetümen in Dänemark Einhalt zu gebieten. Damit der tapfere Held seinem Schicksal nicht alleine gegenübersteht stehen ihm, wie bereits oben erwähnt, einige Recken zur Seite, welche sich durch Befehle und Gesänge lenken lassen. Letztere dienen als ganz besondere Abwechslung, so gilt es im vorgegebenen Rhythmus eine gewisse Tastenkombination einzutippen um zum Beispiel einen gigantischen Fels aus dem Weg zu räumen. Zum Einsatz kommen die beschrieben Kampfgesänge indes lediglich in bestimmten Situationen. Weiters stehen Ihnen während den Kämpfen moralsteigernde Kräfte zur Verfügung. Fernab der Moral der Recken scheint die KI eurer Gefolgsleute die Schwachstelle des Systems zu sein, wirken diese zeitweise sogar dümmlich und haben kaum eine Ahnung wie sie den Helden unterstützen sollen. Das Spiel gilt dann als verloren, wenn entweder keiner Ihrer Recken mehr am Leben ist oder Sie selbst frühzeitig das Zeitliche segnen. Diese Idee ist wirklich extrem fordernd, so müssen Sie etwa Ihre Recken vor dem Tod bewahren, während der Held selbst von gigantischen Ungetümen attackiert werden. Bei größeren Gegnermassen sowie weitläufigem Terrain kann sich dies hierbei oftmals als schwierig erweisen. Ein Faktor, der das Spiel ab und an frustrierend erscheinen lässt, ist der Wut-Modus, den Beowulf zeitweise aktivieren kann, sobald sich seine Lebenspunkte dem Ende zuneigen. Hierbei verschwimmt der Bildschirm blutrot und der Held entwickelt eine schier unvorstellbare Wut, welche er in brutalen Moves an seinen Gegnern auslässt. Klingt soweit ganz gut, einziger negativer Aspekt ist jedoch, dass Beowulf im Wut- Modus nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. So passiert es nicht selten, dass Sie den einen oder anderen Recken beim eigentlichen Versuch zu retten, töten. Da sich diese stets an Beowulfs Fersen heften ist das im Verlauf des Spiels keine Seltenheit. Aufgrund der Tatsache, dass der Protagonist nach der Beendigung des ‚Wut-Modus‘ erst einmal einige Sekunden kampfunfähig hin und her torkelt, wird dieser daraufhin ebenfalls oft getötet. Um den Schwierigkeitsgrad etwas zu senken, können Sie die gefallenen Kameraden nach der Schlacht wieder beleben, die Lebensanzeige des Helden füllt sich von alleine.
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