Die Grafik entspricht dem "Medal of Honor"-Standard: Verwinkelte Karten, tolle Aussichten, wahnwitzige Explosionen und schön modellierte Charaktere säumen das Spielfeld - das Ganze unterstützt durch die "Unreal 3"-Engine. Die Atmosphäre in tollen Settings wie Adanti oder Paestum wird zum Großteil von der Grafik getragen. Die meisten Levels spielen sich in der Nacht ab und insofern sind Licht- und Schatteneffekte das Um und Auf - insofern: Ganze Arbeit, EA! Aber: Eine gute Grafikkarte sollte es schon sein ...
Hintergrundmsik in "Medal of Honor" war immer bombastisch und wird es anscheinend immer bleiben - ein Meisterstück, das Seinesgleichen sucht! Dem gegenüber befinden sich tolle, wenn auch nicht sonderlich innovative Schuß- und sonstigen Effekte und coole Sprüche. Besonders witzig: Die deutschen Sager ("Tötet den Amerikaner!" Anm. des Autors: Meinen die jetzt wirklich mich?) der Achsenmächte wurden als englische Untertitel eingefügt.
Steuerung
Die Steuerung wird für "Medal of Honor"-Veteranen so gewohnt wie immer von der Hand gehen. Nach geringer Eingewöhnungszeit werden auch alle anderen mit Spaß durch die Levels fegen. Wem das noch nicht genug ist, der kann in den Optionen die Kontrollmöglichkeiten individuell anpassen.
Viel hat sich nicht geändert, aber herausgekommen ist wieder ein toller, mitreißender und atmosphärisch erstklassiger Ego-Shooter - so könnte man die Zusammenfassung zu "Airborne" am besten auf einen Satz reduzieren. Die Entwickle haben coole Ideen eingebaut, die einzigeartige Atmosphäre beibehalten und den Multiplayer-Modus weiter fokussiert. Bei der Qualität der Levels macht auch die relative Kürze nichts aus. Für alle "Medal of Honor"-Fans ein Muss!