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Minimale Anforderungen:
| CPU: |
1500 MHz
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| RAM: |
256 MB
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| Festplatte: |
7000 MB
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| Grafikkarte: |
keine Angabe
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Empfohlene Hardware:
| CPU: |
2000 MHz
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| RAM: |
512 MB
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| Festplatte: |
7000 MB
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| Grafikkarte: |
keine Angabe
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Mit gut zwei Jahren Verspätung sorgt nun "Resident Evil 4" auch auf den PC für Angst und Schrecken, der damalige Gamecube und PS2 Hit begeistere mit der dichten Atmosphäre, der genialen Technik sowie dem rasanten und zugleich innovativen Gameplay. Doch Konsolenumsetzungen sind immer so eine Sache, denn nicht immer wird der Glanz auf den PC übertragen. Kann Resi 4 auch auf den PC überzeugen?Präsidententochter gesucht
Wenn man die Tochter vom US Präsidenten ist hat man es nicht leicht, zumindest in der Videospielwelt. Die Tochter des mächtigsten Mann der Welt hört auf den Namen Ashley. Leider wurde die arme verschleppt und die einzige Spur führt in ein spanisches Dorf. Der Spezialagent Leon S. Kennedy der seinen ersten Auftritt in "Resident Evil 2" hatte, wird damit beauftragt für Klarheit zu Sorgen und begibt sich auf die Suche nach Ashley.
Doch bereits die erste Kontaktaufnahme mit den Dorfbewohnern fällt alles andere als erfreulich aus. Ohne jegliche Vorwarnung wird Leon mit einer Axt attackiert und auch alle anderen Bewohner tragen ein sehr hohes Gewaltpotenzial in sich. Resi-Veteranen werden sofort feststellen dass dieses die Dorfbewohner keine Zombies sind sondern mehr oder weniger normale Menschen die von einer seltsamen Krankheit namens Las Plagas befallen sind. Natürlich stellt sich die Frage was steckt hinter diesen Ereignissen und was hat Ashley damit zu tun?Resi-Revolution
Wer die alten Resi Teile kennt dem sei gesagt dass "Resident Evil 4" eine vollkommen andere Spielerfahrung bietet. Die Entwickler haben die Serie quasi auf den Kopf gestellt und sämtliche alte Gameplay-Elemente über Bord geworfen und von Grund auf neu gestaltet. Nicht nur dass man die blutdurstigen Zombies samt dazugehöriger Umbrella Corporation eliminiert hat, aus dem einst gemächlichen Horror-Adventure ist ein handfester Action-Shooter geworden. Munitionsknappheit braucht man keine mehr befürchten und auch die Gegneranzahl wurde deutlich erhöht. Die Feinde haben nun auch deutlich mehr auf dem Kasten, kein Wunder schließlich zählen Zombies nicht unbedingt zu den intelligentsten Wesen. Die schlecht gelaunten Dorfbewohner greifen von mehreren Seiten gleichzeitig an, weichen aus und Hindernisse wie Türen oder Leitern sind ebenfalls kein Problem mehr.
Die neue Spielperspektive trägt ebenfalls erheblich zum Gameplay bei, man sieht Leon über die Schulter und durch Knopfdruck zoomt die Kamera ein wenig heran und lässt die Waffe schussbereit machen. Ein Laserpointer ersetzt das Fadenkreuz wodurch die ganze Angelegenheit wesentlich realistischer wird. Der Clou dabei ist, dass die Kamera relativ nah an der Spielfigur platziert ist was das Sichtfeld einschränkt. Das mag zwar zu Beginn ein wenig merkwürdig wirken, dass ganze hat jedoch auch einen Sinn.
Durch die nahe Kameraposition, werden Gegner oft erst in allerletzter Sekunde lokalisiert was einen gewissen Flash erzeugt. Teilweise ist es nicht möglich Gegner schon aus größerer Entfernung zu lokalisieren. Dadurch kommt ein geniales Feeling auf da man immer wachsam bleiben muss um nicht unangenehm überrascht zu werden. Leider hat man es nicht geschafft, die Steuerung perfekt auf den PC umzusetzen. Das Spiel greift lediglich auf die Tastatur zurück und die Maus wird nicht unterstützt. Die Konsolensteuerung geht jedenfalls wesentlich einfacher von der Hand.Mehr als hirnloses Ballern
Wer jetzt befürchtet dass "Resident Evil 4" zum simplen Actionshooter mutiert ist dem sei gesagt dass dies definitiv nicht der Fall ist. Die japanischen Entwickler haben dem Game zahlreiche innovative und zugleich abwechslungsreiche Elemente spendiert. Hirnloses Ballern bringt nichts, die Gegner verfügen über unterschiedliche Trefferzonen und nur wenn man diese auch anvisiert hat man gegen die Schar an Feinden eine Chance. Generell wird das Zielen bei "Resident Evil 4" groß geschrieben. Stellenweise ist auch euer Reaktionsvermögen gefragt da man an so genannten Quick Time Events teilnimmt die man zum Beispiel von "Shenmue" kennt.
In gewissen Situationen und Echtzeit-Zwischensequenzen werden Tastenkombinationen eingeblendet die in innerhalb von Sekundenbruchteilen eingegeben werden müssen. Ist man zu langsam, verliert man entweder viel Lebensenergie oder man stirbt. Diese Reaktionstests kommen auch bei den Endgegnern zum Einsatz und meist ist die Kombination zwischen Zielvermögen und Geschicklichkeit gefragt. Aber auch die Standard-Gegner verlangen einiges ab, besonders im letzten Spieldrittel wird man ordentlich gefordert. Auf kleinere Rätseleinlagen muss man ebenfalls nicht verzichten doch im Vergleich zu den Vorgängern wurden diese deutlich simpler gestaltet. Schade eigentlich, denn die Rätsel hätten sehr gut zum neuen auftreten gepasst.
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| 24.05.2012: |
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