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SPIELINFO

Ridge Racer 7

Plattform: PS3 Ridge Racer 7 (PS3)

Genre: Action-Racing
Release: 23.03.2007
Vertrieb: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Namco Bandai
Webseite: namco-ch.net/ridgera...
Alle Informationen zum Spiel
Wussten Sie schon? "Ridge Racer 7" kommt
Review
 

27.03.2007 – Ridge Racer 7

von Patrick Eichinger (ehem. Mitarbeiter)



Feedback
Wie Kenner sicher wissen, ist "Ridge Racer 7" nicht der erste Next-Gen Auftritt den der sechste Teil der Serie ist fremdgegangen und erschien exklusiv für die Xbox 360. Allerdings war der Ausflug nur mäßig erfolgreich und der Titel tat sich schwer gegen die Konkurrenz. Doch wie sieht es nun auf der PlayStation 3 aus?

Strecken Wiederverwertung



In punkto Umfang kann man "Ridge Racer 7" garantiert keinen Vorwurf machen, denn das Game bietet sehr viele Strecken noch mehr Autos und natürlich auch verschiedene Spielmodi. Doch die Entwickler scheuen sich nicht, alte Strecken einfach zu recyceln und so wurden viele Pisten von "Ridge Racer 6" 1:1 übernommen. Immerhin wurden die Strecken grafisch ein wenig überarbeitet, wo man auf der Xbox 360 in der Dämmerung unterwegs war fährt man auf der PS3 unter Tags bei strahlendem Sonnenschein. Dies hat zu Folge, dass manche Kurse viel farbenfroher wirken und auch bei den Nachtstrecken stechen die Leuchtreklamen deutlich hervor.

Neben den bekannten Kursen bietet "Ridge Racer 7" auch ein paar neue Strecken. Die eindrucksvollen Kulissen machen einiges her und wenn einmal durch die Inka-Städte in Lost Ruins oder in Mist Falls durch eine Tropfsteinhöhle gebrettert ist, würde man am liebsten stehen bleiben und das Setting zu Fuß weiter erkunden.

Pimp my "Ridge Racer"



In punkto Spielmodi bietet "Ridge Racer 7" die gewohnten Kost. Es gibt Einzelrennen, Zeitrennen und natürlich den Grand Prix Modus der im Mittelpunkt steht. Hier schaltet man nach und nach neue Rennevents frei und ist auch auf der Suche nach neuen Tuningteilen. Ja ihr habt richtig gelesen, denn bei "Ridge Racer 7" ist es erstmals möglich seine Karre aufzumotzen. Allerdings darf man sich jetzt keinen Tuning-Overkill wie bei "Gran Turismo" erwarten denn bei "Ridge Racer 7" ist das Tuning eher oberflächlich. Man kauft vor gefertigte Motorupgrades, Fahrwerke, Nitros und Reifen aber man kann den Boliden auch optisch mittels breiterer Schürzen, Carbon-Motorhauben oder Aufklebern tunen.

Die Rennevents sind in drei Kategorien aufgeteilt. Da gibt es zum einem die Grand Prix, die Herstellerrennen und die UFRA (United Federation of Ridge Racers Association) Events. Bei Grand Prix bestreitet man immer mindestens drei Rennen hintereinander, bei denen je nach Position Punkte zwischen Null und Zehn vergeben werden. Bei den Hersteller-Rennen geht es darum, einfach einen Sieg davon zu tragen um anschließend von den Herstellern mit neuen Fahrzeugen oder Tuning-Teilen beglückt zu werden. Die UFRA Events gestalten sich ein wenig abwechslungsreicher und hierbei müssen unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden. Das können einfache Zeitrennen sein, aber auch etwas schwierigere Aufgaben wie zum Beispiel in drei Runden 13 Fahrzeuge zu überholen.

Gameplay



Das grundlegende Gameplay wurde natürlich nicht verändert und dass ist auch gut so. Nach wie vor steht der Spaß im Vordergrund und "Ridge Racer 7" ist viel aber sicher nicht als realistisch zu bezeichnen. Die übertrieben Drifts sind das zentrale Spielelement. Dieses stylishe Manöver sieht nicht nur gut aus, sondern lädt auch zugleich den Nitro-Boost auf den man entweder sammelt oder gleich verpulvert. Die KI der Gegner sticht leider nicht sonderlich hervor, denn diese lassen sich meist problemlos überholen und zeigen kaum Gegenwehr. Die Steuerung hingegen ist direkt und geht einfach von der Hand. Somit kommen auch ungeübte Gamer sofort zurecht. "Ridge Racer 7" unterstützt auch die Bewegungssensoren des Controllers. Die Lenkung kann allerdings mit der Präzision der Analogsticks nicht mithalten. Witzig hingegen ist das manuelle Schalten, hierbei muss der Controller ruckartig nach vorne bzw. nach hinten bewegt werden um den Gang zu wechseln. Die Sensorsteuerung ist witzig, aber in der Praxis wird man eher auf die klassische Steuerungsmethode zurückgreifen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
metacritic.com
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