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Kürzlich hatten wir die Gelegenheit, die Entwickler von "Daxter" für die PSP, Ready at Dawn Studios, zu treffen. "Daxter" ist ihr erstes Spiel, an dem sie seit der Gründung von Ready at Dawn Studios vor über zwei Jahren arbeiten. Der Held und Namensgeber des Spiels, Daxter, ist ein kleines, vierbeiniges Nagetier, vielen sicher schon bekannt als der freche Sidekick des langohrigen Jak in "Jak&Daxter".Die Story
Die Story des Spiels findet zeitlich zwischen "Jak&Daxter" und "JakII" statt - Daxter streunt alleine in Haven City herum, da sein treuer Freund Jak sich in Gefangenschaft befindet. Da Daxter natürlich auch was zu futtern braucht, und man vom Herumprahlen in Kneipen nicht leben kann, heuert er bei einem Kammerjäger an, um sich dort sein täglich Brot zu verdienen. So eilt man also als Daxter von Ort zu Ort und befreit Baustellen, Fischkutter, Kraftwerke, Weinkeller und andere Einrichtungen von allerlei Ungeziefer.Die Technik
Was dem Spieler sofort ins Auge sticht, oder besser gesagt dem Auge schmeichelt, ist die grandiose Grafik. "Daxter" beweist eindrucksvoll, dass die PSP so einige Tricks in Petto hat, die man sich eigentlich nicht von einem Handheld erwartet hätte. Die Level sind so weitläufig wie bei Jak auf der PS2, der Bildschirm platz fast über vor satten Farben, und die Animationen des kleinen wieselähnlichen Helden sind originell und aus einem Guss.
Daxter kann aufrecht laufen, auf allen vieren kriechen, klettern, springen, hangeln, mit seiner elektrischen Fliegenklatsche um sich schlagen und Insektenspray benutzen, um Käfer einzunebeln, oder um sich in bester James Bond-Manier düsengetrieben durch die Lüfte zu bewegen. Sämtliche Bewegungsabläufe ließen uns nicht nur beim ersten Mal schmunzeln, es sieht einfach unglaublich spaßig aus, wie sich der pelzige Held durch die Level schlägt. Auf den Mund gefallen ist Daxter bekanntlich auch nicht, und so wird das Spiel immer wieder durch sehr amüsante Zwischensequenzen aufgelockert.
Die Ohren des Spielers werden mit vertrauten Klängen aus den alten "Jak&Daxter"-Teilen versorgt, die Soundeffekte sind witzig und kristallklar. Wieder mal ein Spiel, bei dem ich jeden nur Raten kann, mit guten Kopfhörern zu spielen, oder zuhause die PSP an die Anlage anzuschließen, denn die mickrigen Boxen der PSP werden dem Sounddesign von "Daxter" nicht einmal annähernd gerecht.Das Gameplay
Das Gameplay steht der optischen Präsentation in nichts nach: Jump'n'Run vom feinsten wird hier geboten, aber mit einigen frischen und sehr originellen Ideen. Fahrzeuglevels wie bei "Jak&Daxter" gibt es natürlich auch wieder, von Verfolgungsjagden bis Granatenfischen ist alles dabei. Eine weitere Variation zum klassischen Jump'n'Run Gameplay von Daxter bieten die Traumsequenzen, in denen Daxter sich als Haupdarsteller beliebter Filme wie Matrix oder Herr der Ringe sieht, und in kleinen Minigames Gegnerhorden besiegen muss.
Zusammenfassung
Alles in allem sieht " Daxter" für die PSP also sehr vielversprechend aus, uns steht in Kürze ein großartiges, witziges Jump'n'Run ins Haus, das zumindest auf Handhelds, aber vielleicht auch überhaupt in der Videospielwelt seinesgleichen sucht. Mehr von " Daxter" gibt's bald in unserem Review!
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