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"Gran Turismo" war und ist das Rennspiel an dem kein PlayStation-Freak vorbeikommt und die Xbox-Community musste immer ein wenig neidisch auf die Sony-Konsole schauen. Diesen Umstand hat Microsoft jetzt endlich beendet - denn "Forza Motorsport" ist mehr oder weniger das "Gran Turismo" für die Xbox, allerdings ist "Forza Motorsport" nicht nur einfach ein GT-Klon, sondern ein vollständig eigenständiges Rennspiel.Arcade oder Karriere?
Diese Frage muss man sich bei "Forza Motorsport" gleich zu Beginn stellen, denn genau so wie "GT 4" ist das Spiel in zwei Bereiche geteilt. Der "Arcade"-Modus eignet sich für den schnellen Rennspaß für Zwischendurch, ohne sich lange mit irgendwelchen Einstellungen herum zu quälen, wählt man einfach seine Karosse und den Kurs. Je nach Erfolg schaltet man sich bei den Einzelrennen neue Fahrzeuge und Strecken frei. Es gibt allerdings keine unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade - dennoch kann man das Geschehen auf das eigene Können anpassen!
Wahlweise kann man vier Fahrhilfen - ABS, Traktionskontrolle, Stabilitätsprogramm oder die Ideallinie - aktivieren, besonders die einblendbare Ideallinie erweist sich als sehr praktisch. Die interaktive Ideallinie passt sich immer der Geschwindigkeit an - wenn diese grün ist, kann man ohne Bedenken Vollgas geben, nähert man sich einer Schikane, so verfärbt sich die Ideallinie von grün auf gelb beziehungsweise rot. Somit hat man eigentlich keine Probleme, die richtigen Bremspunkte zu finden. Besonders für Anfänger ist dieses Feature mehr als angenehm!"Karriere"-Modus
Das Herzstück des Spiels stellt natürlich der umfangreiche "Karriere"-Modus dar. Zu Beginn startet man in den unteren Rennklassen und muss sich daher mit den leistungsschwachen Vehikeln zufrieden geben. Wie es sich aber für ein modernes Rennspiel gehört, kann man jedes Fahrzeug tunen, denn der Tuning-Part steht dem großen "GT 4" in nichts nach. Egal, ob Motor, Getriebe oder Fahrwerk, alle Komponenten können nach Herzenslust modifiziert werden.
"Forza Motorsport" geht sogar noch einen Schritt weiter als die Konkurrenz: Ähnlich wie bei "Need for Speed - Underground" kann man die Boliden auch optisch aufwerten. Neben Spoilern kann man eigene Aufkleber und Lackierungen an sein Schmuckstück anbringen - allerdings kostet das Tuning viel Geld. Wenn man viele Rennen gewinnt, werden diverse Autohersteller und Zulieferer auf Sie aufmerksam und locken mit Zuckerln. So bekommt man Prozente oder gleich ein neues Auto geschenkt!Anspruchsvolles Gameplay
Wenn man alle Fahrhilfen deaktiviert, kommt die anspruchsvolle Fahrphysik von "Forza Motorsport" voll zum Tragen - Anfänger sollten daher auf die praktischen Helfer nicht verzichten! Zwar bekommt man dann weniger Punkte für die Rennen, dennoch macht es Sinn, sich langsam an die Steuerung zu gewöhnen.
Die Antriebsart des Fahrzeuges spielt eine sehr wichtige Rolle. Es macht einen spürbaren Unterschied, ob man jetzt mit einem Heck- oder Frontantrieb unterwegs ist - zudem hat jedes Fahrzeug seine Eigenheiten. Besonders die PS-starken Boliden wie die DTM-Fahrzeuge verhalten sich sehr giftig.
Mit dem Tuning sollte man ebenfalls sehr sorgsam umgehen. Man muss darauf achten, alle Komponenten aufeinander abzustimmen, denn wenn man beispielsweise nur die Leistung erhöht und das Fahrwerk nicht anpasst, verwandelt sich das einst gutmütige Fahrzeug zur unkontrollierbaren Höllenmaschine!
Die Steuerung ist sehr feinfühlig und besonders der Vibrationseffekt wurde perfekt umgesetzt. Man spürt nicht nur jede Bodenwelle, sondern auch wenn sich das Fahrzeug am Limit bewegt. Der Rennalltag
Hat man das gewünschte Setup eingestellt, geht es natürlich ab auf die Rennpiste. Im Gegensatz zum "Arcade"-Modus, kann man den Schwierigkeitsgrad der CPU-Gegner in drei Stufen festlegen, was sich auf die Preisgelder auswirkt. Auch das Schadensmodell kann in verschiedenen Stufen eingestellt werden. Viele Rennserien geben spezielle Bedingungen - wie beispielsweise ein bestimmtes Mindestgewicht oder die Antriebsart - vor. Will man mit einem ungeeigneten Fahrzeug an dem Event teilnehmen, schlägt das Programm automatisch das passende Fahrzeug aus dem persönlichen Fuhrpark vor.
Leider ist die restliche Menüstruktur alles andere als bequem. Man muss sich permanent durch zahlreiche Bildschirme kämpfen, bis man schließlich das gewünschte Ziel erreicht hat. Dies macht die Konkurrenz wesentlich besser, da die Shortcuts effektiver sind.Raue Sitten
Auf den "Forza"-Rennpisten geht es teilweise recht rabiat zur Sache, denn die CPU-Piloten packen schon mal die Brechstange aus, wenn es sein muss. Frust kommt aber nicht auf, da die Gegner wirklich mitfahren und nicht nur stur der Ideallinie folgen. Die Kontrahenten variieren die Linie und warten, bis der Vordermann einen Fehler begeht.
Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich im Fahrerfeld Fahrzeuge befinden, die eindeutig übermotorisiert sind und dem Starterfeld davon ziehen. Aber mit etwas zusätzlichem Tuning bekommt man auch dieses Problem in den Griff!
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PS Vita gibt's seit 22. Februar...
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