Sonny Crocket und Ricardo Tubbs sind den meisten Spielern wahrscheinlich noch in guter Erinnerung. Diese zwei Cops haben viele Fälle gelöst und etliche Ganoven gefasst - in der wohl berühmten TV-Kultserie. Nun kehrt die Serie aus den 80er Jahren zurück. Mit (laut Beschreibung) toller Story und viel mehr als nur Schießen!
Dies stimmt auch teilweise: Sie müssen nämlich nicht nur schießen, sondern sich auch mit der Kamera herumärgern, durch Dächer schießende Gegner ertragen sowie keine Speichermöglichkeiten in den Levels finden. Dies alles zehrt an den Nerven, wodurch Sie schon nach einigen Minuten nach dem Sinn des Spiels fragen.
Guter Sound
Wirklich gut ist dafür die Originalmusik am Anfang von "Miami Vice". Auch die Grafik kann sich durchaus sehen lassen, da diese absolut flüssig bleibt. Wären die Kameraprobleme nicht, könnte das Spiel auch teilweise Spaß machen. Auch dass Sie Gegner meist erst sehen, wenn diese auf Sie schießen, macht keine Laune.
Diese tauchen nämlich an bestimmten Schlüsselszenen direkt vor oder hinter Ihnen auf und schießen dann einfach recht lustig drauf los. Sind Sie nicht schnell genug, ist die Lebensenergie auf Null gesunken und Sie dürfen den kompletten Level wieder von vorne beginnen.
Steuerung
Die Steuerung ist recht schnell erlernbar, da Sie sich hauptsächlich auf Zielen (rechte Schultertaste) sowie Schießen (B-Taste) konzentrieren müssen. Das Aufstoßen von Türen, das teilweise benötigte Springen oder das Aufheben von Waffen wiederum funktioniert mittels Druck auf den A-Knopf. Die anderen Knöpfe für Ducken oder Magazin-Wechsel sind meist unnötig.
Wer vielleicht schon mal "Bad Boys 2" gespielt hat, der wird sich sofort zurechtfinden, da "Miami Vice" diesem Vorbild ziemlich ähnelt. Denn auch hier können Sie - obwohl Sie zwischen zwei Figuren wählen können - nur alleine spielen.