Aller Anfang ist schwer ...
Der Beginn erweist sich noch als relativ einfach - ein paar Häuschen bauen rund um den Festungsturm und mit einfachen Nahrungsmittelbeschaffern wie Fischern oder auch Jägern die Leutchen versorgen. Aber nun beginnen schon die Komplikationen: Die Leute sind nicht zufrieden, wenn Sie nur genug zu essen haben - nein, sie wollen auch eine nette Umgebung und geistlichen Beistand und dann auch noch Sicherheit.
Man sollte glauben, dass das dann schon genügt - aber nein, jetzt brauchen sie auch noch medizinische Betreuung - und so geht das in einem fort und zeitweise können die Untertanen einen echt stressen. Dadurch kommt man eigentlich auch nur sehr selten dazu, die wirklich gute Grafik und vor allem die Vorteile der 3D-Betrachtung zu genießen - denn kaum betrachtet man mit Wohlgefallen sein Städtchen aus der Fußgängerperspektive, passiert schon wieder irgendwo etwas. Kreuzzüge und Dürre
Da gibt es wieder die verschiedensten Möglichkeiten - Einfall unfreundlicher Nachbarn, die es auf das eigene Gebiet abgesehen haben, Ausbruch einer Dürre, die die Weizenfelder verdorren lassen und eine Hungersnot bewirken kann, wenn man nicht vorgesorgt hat und auch andere Nahrungsquellen erschlossen hat. Eine Hungersnot kann auch drohen, wenn es überschwemmungen gibt.
Eine der unangenehmsten Vorkommnisse ist der Aufruf zum Kreuzzug, denn dieser lässt die Motivation Ihrer Bürger fast ins Bodenlose stürzen und das ist ausgesprochen schlecht, da diese dann das Weite suchen, dadurch zu wenige Bürger im Land sind, um die verschiedenen Tätigkeiten auszuführen und das natürlich wieder die Motivation der restlichen Bevölkerung sinken lässt. Das ist dann eine echt ungute Situation, der man nur durch vorausblickende Planung entgegenwirken kann.
Das Tutorial, das dankenswerterweise eingefügt wurde, erleichtert jedermann (und jederfrau) den Einstieg. Da bekommt man schon ein gewisses Gefühl für die Wünsche der Bürger und deren Befriedigung. Die Kampagne
In der Kampagne, die eine durchgehende Story hat, aber für meinen Begriff mehr Missionen enthalten könnte, hat man es dann mit immer komplizierter werdenden Umständen zu tun. In den meisten Fällen muss man alle Gegner aus dem Weg räumen, was anfangs schwieriger klingt als es ist. Recht schnell hat man das Handling des Militärs im Griff, weiß dann auch schon, wen man wohin schicken muss und welche Truppen besser um das eigene Zentrum stationiert werden, um die Einfälle der Wikinger - ein böses, angriffslustiges Völkchen! - abzuwehren.
Hat man ein Gebiet erobert, erhält man meist Nahrung, Gold, Bürger (logischerweise) und manchmal auch den Vorteil eine neuen Technologie, die einem die Erreichung des Missionszieles erst ermöglicht. Dann muss man natürlich auch für diese Neu-Bürger gut sorgen und schauen, dass sie sich wohl fühlen. Viele Technologien erreicht man erst, wenn die Bürger einen gewissen Standard haben und diese Technologien ermöglichen wieder den Bau von Gebäuden, die Ihren Bürgern Freude machen!
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