"Blade and Sword" ist ein Action-Spiel in der guten alten "Diablo"-Manier. Sie können sich einen von drei Charakteren - schwerer Samuraikämpfer, leichter Samurai oder Kriegerin - aussuchen und müssen mit diesem die Welt retten. Genau weiß man zwar anfangs nicht, warum und vor wem, aber mit der Zeit kommt man dahinter!
Drei verschiedene Schwierigkeitsstufen fordern den Spieler heraus - und außerdem ist die Schwierigkeit der einzelnen Charaktere auch unterschiedlich. Wie gewohnt erreicht man durch das Killen von Monstern Erfahrungspunkte, die aber in diesem Fall automatisch verteilt werden. Lediglich die Spezialkampfmethoden der einzelnen Charaktere können selbst aufgewertet werden und dann kann man aus diesen einzelnen Methoden Combo-Attacken bilden. Witterung und Tageszeit ändern sich - das schaut zwar recht nett aus, beeinflusst das Spiel aber in keiner Weise.
Kapitelweise Monster plätten ...
"Blade and Sword" geht über drei Kapitel und innerhalb dieser gibt es jeweils acht bis neun Stationen. Man ist herausgefordert, viele verschiedene Quests zu erfüllen und wenn man dies nicht tut, kann man die nächste Station nicht erreichen - es wird einem der Durchgang versperrt. Natürlich steigert sich die Schwierigkeitsstufe der einzelnen Quests - aber auch die Belohnungen für die Erfüllung werden immer höher.
Als besonders erfreulich erweist sich das Auffinden bzw. Erlangen von Edelsteinen, denn mit diesen kann man dann - einzeln oder durch Zauber aufgewertet - die Waffen und die Ausrüstung verstärken. So ungefähr jede zweite Station ist mit einem Teleporter versehen, so dass man nicht immer den ganzen Weg wieder hinter sich bringen muss.
Sprechen ist recht wichtig
Ganz wichtig sind die Unterhaltungen mit den "Dorfbewohnern" - da erfährt man immer wichtige Dinge und erhält auch sinnvolle Hintergrundinformationen. Zum Glück gibt es auch ein so genanntes Journal, in dem die einzelnen Quests aufgezeichnet werden und auch die jeweils dazugehörige Aufgabe.
Damit man die Orientierung nicht völlig verliert, gibt es auch eine Mini-Map, auf der man nur leider nicht sieht, welche Gebiete man schon abgegangen ist und welche noch unerforscht sind.
In jeder Station gibt es auch einen Spezialgegner - abgesehen von dem Dieb, der einem immer die Belohnungen rauben will - wenn man diesen aber verletzt, bekommt man dann mehr, als er einem weggenommen hat! Diese Spezialgegner trifft man am Ende des Spiels, beim großen Finale wieder und muss sie nochmals besiegen und dann noch dazu den großen Magier.
"Blade and Sword" lässt sich flott spielen und man hat auch bald entsprechende Erfolgserlebnisse. Leider ist es nicht ganz so komplex wie "Diablo" oder "Sacred", aber es macht auch so Spaß.