Wenn Sie an Asterix und Obelix denken, fallen Ihnen sicherlich als erstes fliegenden Helme, Zaubertrank, Druiden und vor Angst schlotternde römische Legionäre ein. Genau das erwartet Sie auch hier: Eine klassische "Hau den Lukas"-Prügelorgie.
Das Spiel
Im Wechsel übernehmen Sie die Steuerung von Asterix oder Obelix. Sie prügeln sich dann durch Unmengen von Legionären und anderen römischen Soldaten. Um verlorene Lebensenergie wieder zu gewinnen hauen Sie dann die sporadisch auftauchenden Wildschweine in die Pfanne.
Jeder besiegte Gegner lässt einen Helm zurück. Und von diesen Helmen kaufen Sie sich später bei einem Händler zusätzliche Schilde (Lebensenergie) und Combos, mit denen Sie dann besonders effektiv zuschlagen. (Dieser gehört übrigens zu den wenigen Charakteren im Spiel deren Sprachausgabe wirklich exzellent ist.)
Zusätzlich zu diesen Helmen finden Sie noch andere Icons. Am interessantesten sind dabei die Lorbeeren des Caesar, von denen im gesamten Spiel 51 versteckt sind und die besondere Boni frei geben. Man ist also durchaus motiviert die Levels genau abzusuchen.
Grafisches und andere durchschnittliche Aspekte
Das Spiel und die Cutscenes sind durchgehend in passablem 3D gestaltet. Allerdings sind die Animationen teilweise etwas hakelig. Leider ist die Kameraperspektive meist zu nah am Spielgeschehen, sodass es häufig etwas unübersichtlich wird. Da man aber ohnehin meist nur schnell auf die Aktionstaste tippen muss, ist das nicht so schlimm.
Der Sound ist in fast jeder Hinsicht passabel. Nur die Stimmen der Sprecher lassen teilweise deutlich zu wünschen übrig. Hier meint man, dass das Spiel ausschließlich für Kinder zugeschnitten sei. So wird fast jeder Satz deutlichst ausgesprochen, damit man auch ja nichts verpasst. Vor allem stört hier aber, dass die Stimmen der beiden Hauptcharaktere nicht von den bekannten Sprechern vertont wurden.
Im übrigen sollten Sie für dieses Spiel ein Joypad zur Hand haben, da die Tastatursteuerung nicht sonderlich praktisch ist.
Zusammenfassung
Auch wenn anfangs die Sprecher und die teilweise fehlende übersichtlichkeit stören, macht das Spiel nach ein bis zwei Stunden Spaß. Sicher ist es nicht überragend, aber wer keine Konsole sein eigen nennt, und trotzdem mal ein konsolentypisches Spiel haben möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick hierauf riskieren, vor allem zumal sich die Systemanforderungen in Grenzen halten.