X2 - Die Bedrohung - Spielinformation

X2 - Die Bedrohung

Vertrieb:

Deep Silver
Platform: Entwickler: Releasedatum: Genre:
PC Egosoft 04.02.2004 Simulationen

 

29.02.2004

Die Story



Wieder einmal in der Geschichte der Weltraumsimulationen, bauten die Menschen Tore mit denen sie schneller von A nach B kamen. Natürlich wurden diese wieder zerstört und die meisten Menschen wurden von der Erde abgeschnitten und mussten sich in den unbekannten tiefen des Weltraumes neu ansiedeln. Natürlich versuchen sie, einen weg zurück zur Erde zu finden.

Da schon viel Zeit vergangen ist seit der Zerstörung des Sprungtores zu der Erde, welches im Krieg gegen die Xenon zum Schutz der Erde von den Menschen zerstört wurde, halten schon viele die Erde nur für einen Mythos. Einige wenige suchen aber noch immer nach einen Weg in die alte Heimat. In "X2 - Die Bedrohung" dreht sich auch einiges darum und der Hauptcharakter soll dabei natürlich auch ein wenig beitragen. Dies wird aber ist im Laufe des Spieles klar und zu Beginn ist darüber noch nicht sonderlich viel bekannt.

Der Spieler schlüpft hier in die Rolle eines ehemaligen Strafhäftlings, er hatte vor einige Jahren versucht mit seinem Freund Bret ein Schiff zu entwenden und wurde dabei erwischt. Er hat aber anscheinend einen einflussreichen Freund den er nicht kennt und der ihn frühzeitig rausholte.

Freiheit, Freiheit, Freiheit ...



Dies ist ein Feature des Spieles. Der Spieler hat sehr viele Freiheiten wie er das Spiel bewältigen kann. Man muss nicht zwingend die Missionen erfüllen und es ist auch nicht nötig, auf der Seite des Gesetzes zu stehen. Es ist auch nicht unbedingt nötig zu kämpfen, es besteht auch die Möglichkeit sich ein Industrie-Imperium aufzubauen, mit Fabriken und zahlreichen Flotten von Schiffen.

Neben dem Weltraumshooter- und Wirtschaftselementen gibt es auch noch einen gewissen Echtzeitstrategiepart. Es ist möglich, eine riesige Flotte mit Kampfschiffen aller Klassen und Formen zusammen zu stellen und diese dann per Befehl zu dirigieren ohne selbst in einen Kampf einschreiten zu müssen.

Jede Rasse hat ihre eigenen Schiffe und Raumstationen, hier kommt auch schon das erste Manko zu Vorschein. Obwohl sich die Raumschiffe und Weltraumstationen äußerlich unterscheiden, ist das Innenleben meist nicht sehr abwechslungsreich. Die meisten Schiffe der selben Klasse haben das gleiche Cockpit ob jetzt der Nova vom Typ M3 der Argonen oder der Barracuda vom Typ M3 der Boronen, ihr Cockpit ist dasselbe.

Um die Story voran zu treiben gibt es zwischen den einzelnen Missionen immer wieder Zwischensequenzen in Ingamegrafik. Hier gibt es gleich Manko Nummer zwei zu bemängeln. Die Graphik macht zwar im Weltraum einiges her, aber die menschlichen Charaktere sehen von den Animationen her einfach fürchterlich aus und die Hände wirken auch etwas seltsam.

Die meisten Stationen bieten dieselbe Abwechslung. Auch zu bemängeln ist hier das Innere Aussehen der Station im Vergleich zu dem pompösen Äußeren. Es ist teilweise schon sehr seltsam, wenn man an einer Station andockt die eigentlich von außen nur länglich zu sein scheint. Darin dann aber um 100 Ecken fliegen muss um an die Andockstation zu gelangen.