12.02. – Österreichische Staatsmeisterin klagt Computerspiele an
Manchmal gibt es Sachen, die gibt es gar nicht: Da wundert es einen immer wieder, mit welche Arroganz gegen das Kulturgut Computerspiel gewettert wird. Ein prominentes Beispiel lieferte uns die gestrige Sendung "Chili" im österreichischen Sender ORF eins.
Beim Weekend Charity Race 2012 äußerte sich die wegen Doping ins Gerede gekommene Marathon-Staatsmeisterin Susanne Pumper abfällig und voller Vorurteile gegenüber Computer- und Videospielen. Interessantes Detail: Im Hintergrund sowie vor und nach dem Skandal-Sager sieht man die gesponsorte Xbox 360 mit Kinect, wo sich Promis mit Freude den virtuellen Skihang hinunterstürzen.
Susanne Pumper abwertend: "Also, sowas mag ich gar nicht." Argumente, warum sie digitale Spiele nicht 'mag', blieb sie uns leider schuldig. Was Microsoft zu dem Beitrag sagt, bleibt ebenso dahingestellt ...
Was sagen Sie? Darf man so abfällig über das Medium "Spiel" reden? Oder ist solch eine Hetzrede in aller Öffentlichkeit für unsere Gesellschaft förderlich?
Hier der Link zum Video in der TV-thek des ORF: Link