Nach fünf Jahren Entwicklung stellte das „Guild Wars 2“-Team vergangenes Wochenende sein MMORPG-Opus erstmals einer ausgewählten Spielerschaft vor. Wir durften an diesem Closed Beta-Event teilnehmen und fassen unsere ersten Eindrücke in dieser Preview für Sie zusammen.
„WoW“-Rivale
Galt bereits der Vorgänger als einer der ersten großen Rivalen von MMORPG-König „World of Warcraft“, sind die Erwartungen an „Guild Wars 2“ natürlich dementsprechend hoch. Nun durften einige Auserwählte einen ersten Blick auf den Nachfolger des sogenannten Competitive Online Roleplaying Game werfen und sich selbst ein erstes Bild machen. So begaben auch wir uns einen Tag lang in die Startgebiete der drei in der Demo spielbaren Rassen. Bevor wir jedoch unsere ersten Schritte in Ascalon machen, hier als Einstimmung einer der ersten Trailer zu „Guild Wars 2“:
Der Held entsteht
Für begeisterte Rollenspieler ist die Entstehung eines neuen Charakters immer etwas Besonderes. Demnach ist ein gelungenes Generierungsmenü die erste Visitenkarte eines RPGs. „Guild Wars 2“ kann hier gleich in zweifacher Weise punkten. Zum einen mit Übersichtlichkeit und zum anderen mit der Möglichkeit in gewisser Weise seine Vorgeschichte festzulegen. Aber immer schön der Reihe nach. Am Anfang der Heldenerstellung steht zunächst die Wahl des Volkes. Das fertige Spiel wird mit Sylvari, Norn, Charr, Asura und Menschen fünf Rassen anbieten – während des Wochenendes konnten wir bereits einen Blick auf drei davon werfen.
Im Anschluss steht der Spieler vor der wichtigsten Entscheidung, denn nun gilt es die Klasse auszuwählen. Ganze acht Möglichkeiten bietet „Guild Wars 2“ volksunabhängig an. Da das Spiel zum Großteil auf die klassische Rollenverteilung in Tank, Heiler und Damagedealer verzichtet, kann man an dieser Stelle zur Gänze den eigenen Vorlieben folgen und zwischen Ingenieur, Nekromant, Elementarmagier, Dieb, Krieger, Waldläufer, Mesmer und Wächter wählen. Ist diese Entscheidung gefallen, kommt der Abschnitt, in dem man dem Held seine ganz persönliche Note gibt. In vier Schritten gestaltet man den Körper, das Aussehen und legt die Rüstungsfarben fest. Danach gilt es noch die Hintergrundgeschichte des Charakters aus einer Vielzahl an vorgegebenen Optionen auszuwählen. Abschließend krönt die Namensgebung ein durch und durch gelungenes Erstellungsmenü.
Unsere ersten Schritte in Ascalon machen wir auf der nächsten Seite.