Benjamin Tennyson aus „Ben 10“ begab sich nicht nur auf der PS3 in das Rennspiel Genre. Auch auf dem Nintendo DS erschien der Fun-Racer „Ben 10: Galactic Racing". Ob es auf dem Handheld eine bessere Figur macht?
Die Galvaner laden zum intergalaktischen Grand Prix!
In einer Schicksals haften Nacht findet der junge Benjamin Tennyson ein außerirdisches Gadget namens Omnitrix, das ihm ermöglicht sich in zehn verschiedene Aliens zu verwandeln. Zum Glück wurde Ben gut erzogen, denn seit jeher nutzt er seine neuen Fähigkeiten, um Verbrecher zu stoppen und den Planeten Erde vor feindlichen außerirdischen Lebensformen zu retten. Ein durchaus anstrengender Job, wie die Cartoon Network-Zeichentrickserie immer wieder zeigt. Zum Glück laden die Galvaner Ben, Kevin und weitere Bewohner des Universums zu einem intergalaktischen Grand Prixm – Alien-Fähigkeiten inklusive.
Super Ben Kart?
Fans der Serie können sich auf insgesamt zwölf alte Bekannte mit speziellen Fähigkeiten freuen. Im Hauptmodus, dem „Galaktischen Grand Prix" steuert man allerdings nur Ben. Hier rasen Sie auf zwölf verschiedenen Strecken, wobei vier sich davon thematisch sehr nahestehen.
Ähnlich wie in der „Mario Kart"-Serie stehen Ihnen auf der Piste zusätzlich Powerups wie grüner Brei, Betäubungsstrahl oder Turboboosts zur Verfügung. Mittels Driften füllen Sie außerdem eine Energieleiste. Ist diese voll, haben Sie die Wahl, ob Sie die Energie für einen Turboboost oder aber die spezielle Fähigkeit Ihres Fahrers nutzen wollen. Der Vorteil bei Ben als Fahrer ist natürlich, dass dieser zuvor aussuchen kann, in welchen Alien er sich dann verwandelt ergo welche Fähigkeit dann zur Verfügung steht. Dass man für gutes Fahren belohnt wird, hat mir gefallen. Allerdings ist dieses Feature auch notwendig, da die sonstigen Powerups relativ rar auf den großen Strecken verteilt sind.
Etwas ungewohnt ist es auch nur gegen drei Gegner anzutreten. Scheinbar haben viele Leute die Einladung der Galvaner ausgeschlagen. Das ist wirklich sehr schade. Wenn ich an ähnliche DS-Titel wie „Diddy Kong Racing DS" oder „Sonic & SEGA All-Stars Racing" denke, so habe ich stets die Rangeleien mit all den anderen Teilnehmern in Erinnerung. Bei „Ben 10 Galactic Racing" sieht man seine Gegner jedoch nur selten und wenn, wird man von den recht heftigen Items erwischt, die fast immer einen Stillstand erzwingen. Das Balancing lässt sehr zu wünschen übrig.
Neben dem Hauptmodus und dem Schnellen Rennen besteht auch die Möglichkeit alleine gegen die Zeit anzutreten.
Ist der Titel wenigstens optisch ein Renner? Das erfahren Sie gleich.